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Was Klinik-Manager & Oberärzte Ihnen verschweigen: die "Anti-Killer-Keime-Strategie"

Was Sie unbedingt beachten sollten

Arzt Antibiotika

Die Gefahr der Antibiotika

Immer mehr Krankheitskeime gelten heute als multiresistent. Das heißt, sie werden durch die verfügbaren Antibiotika nicht mehr abgetötet. Doch wie kommt es dazu?

Zum einen werden viele Antibiotika aus der Humanmedizin in großen Mengen auch in der Tierhaltung eingesetzt – wobei die dort entstehenden Resistenzen auf den Menschen über gehen können. Vor allem aber werden von unseren Ärzten viel zu häufig Medikamente verordnet bzw. von ihren Patienten eingenommen.

Meist sind es Breitspektrum-Antibiotika, also die große Keule, die möglichst alle Keime vernichten soll. Dabei wäre es viel sinnvoller, zunächst die Art des Erregers festzustellen, und dann die Medikamente zu verordnen, die genau diese Erreger attackiert. Doch dazu wäre ein sog. Antibiogramm erforderlich, auf dessen Ergebnis man mindestens zwei Tage warten muss. Zeit, die Patienten und Ärzte sich meist nicht nehmen.

Je großzügiger mit Antibiotika umgegangen wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit der Resistenzbildung. Das zeigt ein Blick in die Niederlande, wo Medikamente in der Humanmedizin wesentlich sparsamer als hierzulande eingesetzt werden. Hinzu kommt noch, dass jeder, der bei unseren Nachbarn in ein Krankenhaus aufgenommen wird, einen MRSA-Test machen muss. Ist der positiv, wird er zunächst isoliert und dagegen behandelt. Die bekanntesten Krankenhauskeime, die Staphylococcus aureus-Bakterien sind in Deutschland bereits zu 20 % resistent, in den Niederlanden sind es hingegen weniger als 1 %!

Was können Sie tun, um Ihr persönliches Infektionsrisiko bei einem Krankenhausaufenthalt möglichst klein zu halten? Antworten auf diese und weitere Fragen lesen Sie in der aktuellen BENEFIT-Ausgabe.

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