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Betrug durch Wohnungsvermittler

Betrug: "Wohnungslisten" sind Ihr Geld nicht wert

Betrug durch Wohnungsmvermittler

Wer eine Wohnung sucht, freut sich immer, wenn ihm Hilfe angeboten wird. Im Kleinanzeigenteil vieler Tageszeitungen wird solche Unterstützung offeriert, allerdings als Betrug: Man verfüge über hunderte von äußerst attraktiven Wohnungen, ist dort zu lesen, die Wohnungen lägen in bevorzugten Lagen und seien tiptop in Schuss.

Für diese Listen der Wohnungsvermittler sei eine einmalige Gebühr von – je nach Anbieter – 189 oder 149 Euro zu entrichten. Allein in Hamburg tummeln sich sieben solcher Wohnungsvermittler auf dem Markt.

Wer darauf hofft, mithilfe einer solchen Liste der Wohnungsvermittler endlich seine Wohnung zu bekommen und das Geld überweist, wird fast immer bei diesem Betrug enttäuscht. Die Listen der Wohnungsvermittler (Wohnungslisten oder Mieterdateien genannt) enthalten Wohnungen, die aus Tageszeitungen oder den Immobilienportalen www.immonet.de oder www.immoscout24.de abgeschrieben sind. Wer diese Listen bei diesem Betrug dann abtelefoniert, erfährt meistens, dass die Wohnungen bereits vergeben sind, denn der Wohnungsmarkt ist schnelllebig und die Annoncen in den Listen sind meist hoffnungslos veraltet. Die supergünstigen Schnäppchen an Wohnungen, mit denen in der Werbung bei diesem Betrug geworben wird, sind ohnehin längst weg – sie dienen bei diesem Betrug nur als Köder.

149 bzw. 189 €, ausgegeben für Informationen, die man mit wenigen Mausklicks und dem Kauf einer Tageszeitung auch selber, kostengünstiger und vor allem aktueller hätte zusammensuchen können - kein Wunder, dass viele Wohnungssuchende, die auf die Angebote der so genannten Wohnungsvermittler hereingefallen sind, restlos sauer sind.

Ein anderer beliebter Trick, Wohnungssuchende durch Betrug über den Tisch zu ziehen. läuft folgendermaßen ab. Mit Anzeigen in Immobilienportalen wird eine exquisite Wohnung in bester Lage zu einem traumhaft günstigen Preis angeboten. Der Interessent meldet sich via E-Mail und bekommt umgehend Antwort vom Vermieter, der sich angeblich gerade beruflich in London aufhält, die Wohnung aber dennoch möglichst schnell vermieten möchte. Gegen eine sofortige Kautionszahlung von zwischen 450 und 1.000 Euro werde er dem Interessenten noch am selben Tag den Schlüssel per Boten zukommen lassen und er könne umgehend in die Wohnung einziehen...

Wie es bei diesem Betrug weiter geht und was Richter zu solchen Machenschaften sagen, sowie über eine weitere Stolperfalle, die Wohnungssuchenden viel Geld kosten kann, lesen Sie mehr in der aktuellen März-Ausgabe von BENEFIT.

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