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Mit diesen 7 Tipps bleiben Sie immer gut bei Stimme

Experten raten Ihnen zum Training mit vielen „W“

Glückliches älteres Ehepaar

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Die Stimme verrät uns viel über den eigenen Gesundheitszustand. Dauern Stimmveränderungen länger als einige Wochen, kann dies ein Signal für ernstere Probleme sein. Bemerken Sie z. B. eine länger andauernde Heiserkeit, Stimm-Instabilität oder Schwierigkeiten beim Halten der Stimmhöhe, so sollten Sie Ihren Arzt, am besten einen Hals-NasenOhren-Spezialisten, aufsuchen. Dies gilt vor allem, wenn Sie Raucher sind oder regelmäßig Alkohol trinken – hier besteht ein erhöhtes Kehlkopfkrebs-Risiko

Diese 7 Tipps von Stimm-Experten helfen Ihnen, stets gut bei Stimme zu bleiben:

 

  1. Trinken Sie immer genügend Wasser, um Ihre Stimmbänder ausreichend zu befeuchten.
  2. Trinken Sie Alkohol und koffeinhaltigen Kaffee nur in Maßen. Rauchen Sie nicht oder schränken Sie das Rauchen zumindest ein. Auch das Einatmen von Tabakrauch reizt die Stimmbänder!
  3. Ist Ihr Hals sehr trocken oder Ihre Stimme rau, sprechen Sie nicht oder so wenig wie möglich. Das gilt auch, wenn Sie aufgrund einer Erkältung heiser sind.
  4. Vermeiden Sie Schreien oder Rufen, auch lautes Reden in geräuschvoller Umgebung ist auf Dauer schädlich.
  5. Sprechen Sie nicht mit höherer oder tieferer Stimme als normal; das ist für Ihre Stimmb
    änder anstrengend.
  6. Räuspern lässt Ihre Stimmbänder aneinanderschlagen. Geschieht es zu oft, sind Verletzungen oder Heiserkeit möglich. Experten-Rat: Trinken Sie statt zu räuspern besser einen Schluck Wasser und schlucken Sie ihn bewusst hinunter. Müssen Sie sich oft räuspern, sollten Sie sich vom Arzt auf eine Allergie, eine RefluxKrankheit oder auf Nasennebenhöhlenbeschwerden untersuchen lassen.
  7. Trainieren Sie Ihre Stimme mit einer einfachen Übung. Das Aussprechen des Konsonanten „W" tut Ihrer Stimme besonders gut. Dieser so genannte Halbklinger wird mit den Lippen gebildet und die Stimme dabei sanft umströmt. Dies verbessert nicht nur die Artikulation, sondern Ihr gesamter Organismus wird hierbei vitalisiert.

 

Üben Sie z. B. mit dem folgenden Gedicht (aus Julius Hey, Die Kunst des Sprechens), dadurch trainieren Sie spielerisch gleichermaßen Kraft und Wohlklang Ihrer Stimme und beugen Fehl- bzw. Überbelastungen vor.

Wie wär’s wohl, wenn wir weilten,/ Wo wogende Wellen weich winken, / Wo wonniges Wehen im Walde, / Wenn Westwinde wiegen und weben? / Wohl werden wir weilen wo Waldweh’n, / Wo wallende Wellen sich wiegen, / Weil Waldwonnen Wunder wohl wirken.

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