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Manche Zusatzstoffe in Lebensmitteln klingen gesund, sind aber sehr gesundheitsschädlich!

So schützen Sie sich

anstoßen mit Weingläsern

© Rawpixel.com - fotolia

Lebensmittel-Zusatzstoffe sollen die Haltbarkeit, das Aussehen oder den Geschmack unserer Lebensmittel verbessern. Manche jedoch können unsere Gesundheit ernsthaft schädigen – da mögen sie noch so harmlos klingende Namen haben. BENEFIT hat einen Blick in die Hexenküchen der Lebensmittelhersteller geworfen und sagt, welche Zusätze Sie besser meiden sollten und welche Sie bedenkenlos verzehren können.

Problematische Zusätze:

Bromierte Pflanzenöle

dienen dazu, die Geschmacksstoffe in Limonaden gleichmäßig im Getränk zu verteilen. Sie sind in Deutschland und Europa zwar verboten, in den USA jedoch nicht und dort in ca. 10 % aller gängigen Erfrischungsgetränke wie z. B. Mountain Dew oder Fresca Citrus enthalten – Limonaden, die jedermann auch hierzulande im Internet problemlos bestellen kann! Bromierte Pflanzenöle erzeugen – im Übermaß bzw. über längere Zeiträume genossen – Hautschäden, Störungen der Schilddrüsenfunktion, Gedächtnisprobleme und Nervenerkrankungen – die typischen Symptome einer Brom-Vergiftung!

So schützen Sie sich:

Trinken Sie keine gesüßten Getränke, deren Herkunft Sie nicht kennen bzw. die auf dem Etikett nicht eindeutig gekennzeichnet sind.

Baumwollsaatöl

hört sich sympathisch an, ist es aber nicht. Das Öl wird aus Baumwollsamen gepresst und verschiedenen Lebensmitteln als Dickungsbzw. Bindemittel beigesetzt, beispielsweise Margarinen, Snacks, Marinaden, Salatölen, Gebäck und Chips. Die Gefahr: Baumwollpflanzen sind oft genmanipuliert und werden mit starken Pestiziden behandelt, die auch in die Samen übergehen. Manche Menschen reagieren allergisch auf Baumwollsaatöl.

So schützen Sie sich:

Lesen Sie die Deklaration der erwähnten Lebensmittel aufmerksam durch. Ist Baumwollsaatöl aufgeführt, verzichten Sie auf den Kauf.

Hydrolysiertes Pflanzeneiweiß

klingt nach Natur, hat es aber in sich: Es handelt sich schlicht um den Geschmacksverstärker Glutamat. Er kann Übelkeit, Kopfweh und Müdigkeit verursachen. Und damit es der Verbraucher nicht zu leicht hat, sich davor zu schützen, erfindet die Industrie immer wieder neue Namen dafür. Achten Sie auf folgende Inhaltsstoffe:

Enthalten immer Glutamat:

 

  • hydrolisiertes (Pflanzen-)Eiweiß
  • Pflanzeneiweiß
  • Natrium-, Kalziumkaseinat
  • Hefeextrakt
  • strukturiertes Eiweiß
  • autolysierte Hefe
  • hydrolisiertes Hafermehl Enthalten oft Glutamat:
  • Malzextrakt
  • Brühe
  • (natürliche) Geschmacks- und Aromastoffe
  • natürlicher Huhn- oder Rindgeschmack
  • Seasoning (Würzmittel)

So schützen Sie sich:

Vermeiden Sie chinesisches oder indisches Essen mit Glutamatzusatz ebenso wie konservierte oder verarbeitete Lebensmittel mit den erwähnten Zusätzen (siehe Deklaration, E 621). Fragen Sie im asiatischen Restaurant danach, ob es auch glutamatfrei zubereitete Speisen gibt.

Kaliumbromat

Kalium ist ein für unsere Ernährung unverzichtbarer Mineralstoff, Kaliumbromat hingegen hat sich in Tierversuchen als krebserregend erwiesen! In Europa, Kanada und China ist es bereits als Backhilfsmittel verboten, es wird aber von USamerikanischen Bäckereien und Backketten den Mehlen als Treibhilfe weiterhin – legal – beigemischt.

So schützen Sie sich:

Wenn Sie Mehl oder Fertigprodukte unbekannter Herkunft sehen, prüfen Sie die Deklaration auf den Zusatzstoff E 924 (dieses Kürzel steht für Kaliumbromat).

Zusätze, die sicher sind

Ihre Namen klingen oft ebenso fantasievoll wie die gefährlichen Zusatzstoffe, sie gelten aber durchweg als sicher:

Alginat bzw. Alginsäure

wird aus Meeresalgen gewonnen. Es kommt als Dickungsmittel in Gelees, Salatdressings, Eiscreme, Pudding und Soßen vor. Studien zufolge kann es sogar den Blutfettspiegel senken und macht schnell satt, hilft also beim Abnehmen.

Canthaxanthin

ist ein roter Farbstoff, der in Krabben und Pfifferlingen natürlich vorkommt, meist aber technisch hergestellt wird. Er wird Futtermitteln für Lachse und Hühner beigemischt und sorgt für die Rotfärbung von Fleisch und Eidottern. Canthaxanthin gehört zu den Carotinoiden und hat antioxidative Eigenschaften.

Dioctylnatriumsulfosuccinat

Dieser Zungenbrecher dient in der Lebensmittelverarbeitung ebenfalls als Dickungsmittel. Er wird Käse, Getränken und Soßen beigemischt und gilt als sicher. In der Medizin ist er in konzentrierter Form als Abführmittel gebräuchlich.

Oligofructose bzw. Oligofructosaccharide

ist eine Fruchtzuckerart, wie sie z. B. in Spargel oder Topinambur vorkommt. Sie zählt zu den Ballaststoffen und hat einen günstigen Ein- fluss auf die Darmflora. Wird hauptsächliche in Jogurt und Eiscreme verwendet.

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