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Gesundheit: Bei welchen Erkrankungen kann Cannabis eine Alternative sein?

Cannabis für die Gesundheit

Cannabis

Cannabis, Marihuana, Gras, Hanf, Dope, Weed, Haschisch – gemeint ist immer der psychoaktive Extrakt aus den Blüten und Blättern der Cannabis-Pflanze.

Die Inhaltsstoffe THC und CBD haben unbestritten eine schmerzlindernde, krampflösende, entzündungshemmende und appetitanregende Wirkung. Doch es gibt ein Problem: Der Anbau der Pflanze ist hierzulande verboten. Schwerkranke, die auf Cannabis angewiesen sind, können mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt geraten, wenn sie die Pflanze privat züchten oder sich den Stoff auf dem Schwarzmarkt beschaffen. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) will chronisch kranken Schmerzpatienten Cannabis auf Rezept zugänglich machen, wobei die Krankenkassen die Kosten übernehmen sollen. Nach den Plänen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) wird eine neu zu gründende Cannabis-Agentur den Vertrieb und die Qualitätskontrolle der Pflanzen übernehmen. Die Stelle soll beim Bonner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte angesiedelt werden.

Seit 2011 dürfen Ärzte ein in Deutschland zugelassenes Fertigarzneimittel mit dem Wirkstoff Nabiximols (Handelsname: Sativex) MS-Kranken via Betäubungsmittelrezept verordnen. Dronabinol und Nabilon, zwei unter den Handelsnamen Marinol bzw. Cesamet in den USA und anderen Ländern zugelassenes THC-Präparate können von hiesigen Apotheken zur Herstellung von Kapseln oder Tropfen erworben werden.

Für den Erwerb von Cannabis(-blüten) muss ein Antrag für eine „Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabis zur Anwendung im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie“ bei der Bundesopiumstelle im Gesundheitsministerium (http://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle) gestellt werden. Derzeit dürfen rund 460 Patienten in Deutschland legal Cannabis erwerben und konsumieren.

Was kosten Cannabis-Medikamente, wie werden sie eingenommen und vor allem: Bei welchen Erkrankungen helfen sie? Antworten auf diese Fragen finden Sie in der neuen BENEFIT-Ausgabe.

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