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Diese Gentechnik-Gefahren müssen Sie kennen

Lebensmittel

Nahrungsmittel und Mikroscop

© luchschen - 123rf.com

In den USA, wo die ersten gentechnisch veränderten Lebensmittel bereits 1994 auf den Markt kamen und heute weltweit das meiste Genfood verzehrt wird, hat man wenig Verständnis für die Bedenken der „alten Welt“. Amerikanische Verbraucher pflegen ein recht entspanntes Verhältnis zur Gentechnik. Dennoch oder gerade deswegen warnt die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin jetzt erneut vor den mit dem Anbau und dem Verzehr verbundenen Gesundheitsgefahren. Weshalb Genfood aus der Sicht dieser Umweltmediziner bedenklich, ja gefährlich ist, erfahren Sie hier:

1. Gentechnisch veränderte Lebensmittel

werden mit Lebensmittelallergien in Verbindung gebracht. Als genverändertes Soja erstmals nach Großbritannien gebracht wurde, stiegen dort die Fälle von Soja-Allergien sprunghaft um 50 Prozent an. Ursache: Gekochtes genverändertes Soja enthält siebenmal mehr Allergene als normales Soja sowie höhere Herbizid-Rückstände. Studien haben gezeigt, dass genmanipuliertes Soja das Immunsystem und den Stoffwechsel schwächen kann, was bei herkömmlichem Soja nicht der Fall ist.

2. Die Antibiotika-Resistenz wird gefördert.

Schon heute sprechen viele Menschen nicht mehr auf alle Antibiotika an. Genmanipulierte Pflanzen beschleunigen diesen Prozess noch, da Gene an Krankheitserreger andocken und deren Erbgut verändern können, sodass sie für herkömmliche Antibiotika praktisch unangreifbar werden.

3. Genmanipulierte Nahrungsmittel werden mit dem Entstehen bestimmter Krebsarten in Verbindung gebracht.

Kühe in den USA werden routinemäßig mit einem genveränderten Wachstumshormon gespritzt, damit sie mehr Milch geben. Diese Milch enthält vermehrt 1GF-1, ein Hormon, das im Verdacht steht, Brust-, Prostata-, Darm- und Lungenkrebs sowie andere Krebsarten zu begünstigen.

4. Die genmanipulierten Nutzpflanzen

enthalten weniger wertvolle Inhaltsstoffe als die ursprünglichen Pflanzen, etwa weniger herzschützende Phytoöstrogene.

5. Durch den Anbau genveränderter Pflanzen entstehen Umweltschäden.

Pflanzen aus herkömmlichem Anbau können durch Pollenflug von genveränderten Pflanzen kontaminiert werden. Die Folge ist eine unkontrollierte Verbreitung der veränderten Gene. Bestehende Vorschriften werden erfahrungsgemäß nicht oder nur unzureichend eingehalten – Kontrolle ist kaum möglich.

6. Genmanipulation kann dazu führen, dass neue, bisher unbekannte Giftstoffe entstehen.

Die Verfahren zur Genmanipulation sind zwar technisch weit fortgeschritten, doch immer noch alles andere als sicher: Durch die willkürliche Manipulation der Gene können unkontrollierbare neue Substanzen oder Organismen mit völlig unerwarteten Eigenschaften entstehen.

7. Über die Langzeitwirkung genmanipulierter Lebensmittel liegen keine Erkenntnisse vor.

Es ist nicht auszuschließen, dass es Langzeitfolgen geben könnte, über deren Art und Ausprägung wir uns bisher noch keine Vorstellungen machen können.

Wie können Sie gentechnisch veränderten Lebensmitteln aus dem Weg gehen?

Da Genfood mit vielfältigen, weitestgehend unkalkulierbaren Risiken behaftet ist, rät BENEFIT vom Verzehr solcher Produkte ab. Zum Glück sind gentechnisch veränderte Lebensmittel in unseren Supermarktregalen noch eine Rarität. Hier und da tauchen Süßigkeiten auf, die gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe enthalten, oder ebensolche Sojasaucen. Besonders in Spezialitäten-Läden (Asia-Läden) können Ihnen solche Lebensmittel begegnen. Lesen Sie daher vor dem Kauf dieser verdächtigen Nahrungsmittel aufmerksam die Deklaration. Hilfreiche Listen der im Handel befindlichen Genfoods finden Sie auf der Internetseite von Greenpeace: www.greenpeace.de ¨ Themen ¨ Gentechnik ¨ Lebensmittel ¨ „Gen-Alarm: Liste gekennzeichneter Lebensmittel“. Vor Fleisch, Milch, Käse oder Eiern, die aus Betrieben stammen, die genverändertes Soja verfüttern, können Sie sich schützen, indem Sie beim Metzger bzw. Bauern auf das freiwillige Label „ohne Gentechnik“ oder „gentechnikfrei“ achten. Damit verpflichten sich die Anbieter z. B., kein Futter aus gentechnisch verändertem Soja einzusetzen. In Kantinen, Gaststätten und Schnellimbissen werden oft Öle verwendet, die aus gentechnisch verändertem Soja hergestellt werden. Auch diese Öle müssen laut Gesetz im Lokal bzw. auf der Speisekarte als solche gekennzeichnet sein, was aber oft versäumt wird. Fragen Sie nach, und weisen Sie gegebenenfalls den Inhaber auf seine Kennzeichnungspflicht hin. Im Unterlassungsfall drohen ihm bis zu 50.000 € Bußgeld.

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