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8 Maßnahmen, die Ihr Herz kräftigen

Tippsfür ein langes und aktives Leben

Mann mit Herzschmerzen

© 123rf.com

Ihr Herz ist ein Hochleistungsorgan. 100.000 Herzschläge pro Tag pumpen mehr als 7.000 Liter Blut durch Ihren Körper und versorgen Organe wie Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Ein gesundes Herz sichert Ihnen daher eine hohe Lebenserwartung bei gleichzeitiger Aktivität bis ins hohe Alter.

Ein schwaches Herz jedoch kann den Organismus nicht mehr ausreichend versorgen. Die Folgen: m

angelnde körperliche Belastbarkeit, Atemnot, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Die häufigste Ursache einer Herzschwäche ist eine Erkrankung bzw. „Verkalkung“ der Herzkranzgefäße: Durchblutungsstörungen können zum Infarkt führen mit der Fol

ge, dass das Herzmuskelgewebe teilweise abstirbt und die Pumpleistung ungenügend 

wird. Zweithäufigste Ursache ist Bluthochdruck, der vom Herzen dauernd eine erhöhte Pumpleistung abverlangt und es dadurch auf Dauer schädigt. Zum Thema Bluthochdruck ist im Oktober 2004 ein BENEFIT-Spezialreport erschienen, den Sie über unseren Leserservice (Telefon siehe Impressum auf Seite 10) nachbestellen können. Gegen Herzschwäche kann Ihr Arzt Ihnen mit verschiedenen hochwirksamen Medikamenten helfen. Besser ist jedoch, Sie lassen es erst gar nicht so weit kommen. Was Sie selbst tun können, um Ihr Herz gesund zu halten, hat die BENEFITRedaktion für Sie recherchiert.

Tipp 1: Rauchen Sie nicht.

Tipp 2: Versuchen Sie, Ihr Normalgewicht zu halten

bzw. zu erreichen. Dabei kann ein ausgewogenes Frühstück mit reichlich Ballaststoffen (Müsli) der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Typ-2-Diabetes entgegenwirken. Wer morgens seinen Magen füllt, isst tagsüber weniger und entwickelt zu 35 bis 50 Prozent weniger Übergewicht, so eine US-amerikanische Studie.

Ihr Body-Mass-Index (BMI) sollte den Wert 29 nicht überschreiten. Sie berechnen ihn aus Ihrem Gewicht in kg dividiert durch das Quadrat Ihrer Körpergröße in Metern. Beispiel: 85 kg : (1,77 m x 1,77 m) = BMI 27,2.

Tipp 3: Sorgen Sie regelmäßig für Bewegung

Ein tägliches 30-minütiges Training bringt die größten Erfolge. Am besten eignen sich Ausdauersportarten wie Walken, Schwimmen, Laufen oder Radfahren. Aber auch regelmäßiges Spazierengehen oder Gartenarbeit erfüllen ihren Zweck. Positiver Nebeneffekt: Durch die Muskelarbeit verbrauchen Sie nicht nur überflüssige Kalorien, sondern erhöhen auch Ihren HDL-Cholesterinspiegel, also das oft so bezeichnete „gute Blutfett“. Ist Ihr Herz bereits vorgeschädigt, stimmen Sie Ihr Bewegungsprogramm vorher unbedingt mit Ihrem Arzt ab. Überanstrengen Sie sich nicht! Lieber länger und leicht statt kurz und intensiv.

Tipp 4: Essen Sie nicht zu salzig

Mit Kräutern können Sie Speisen ebenso gut die richtige Würze verleihen. Das im Salz enthaltene Natrium kann blutdruckerhöhend wirken. Neueren Studien zufolge hat das Natrium aus Mineralwasser allerdings nicht die starke kochsalz- ähnliche Wirkung, die ihm bisher immer unterstellt wurde.

Tipp 5: Ernähren Sie sich natürlich und ausgewogen

Essen Sie 5 Portionen Obst oder Gemüse über den Tag verteilt. Allein diese Maßnahme senkt Ihr Herzinfarktrisiko gegenüber der Aufnahme von 3 Mahlzeiten pro Tag um 30 bis 40 Prozent. Äpfel, Zwiebeln, grüne Bohnen und Traubensaft enthalten viel Flavonoide – Substanzen, die Cholesterinablagerungen in den Arterien verhindern können. Omega-3-Fettsäuren erhöhen Ihren „guten“ HDL-Cholesterinspiegel. Sie sind enthalten in Fischen wie Lachs, Barsch, Forelle sowie in Nüssen und Leinsamen. Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum zu Gunsten von fettarmem, aber dennoch eiweißreichem Gemüse wie Bohnen oder Sojabohnen.

Tipp 6: Gehen Sie regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, zur Vorsorgeuntersuchung

Achten Sie vor allem auf Ihre Cholesterinwerte, Ihre Blutzuckerwerte und Ihren Blutdruck. Bei erhöhtem Blutdruck sollten Sie Ihre Werte zweimal wöchentlich selbst messen und regelmäßig Ihren Arzt konsultieren. Bei einem (empfehlenswerten) großen Blutbild sollten Sie auch Ihren Homocysteinspiegel feststellen lassen. Er ist ein wichtiger Indikator für ein erhöhtes Arteriosklerose Risiko. Das macht allerdings nur Sinn, wenn Sie auch Triglyzeride sowie LDL- und HDL-Cholesterin mitbestimmen lassen. Liegen deren Werte außerhalb der Norm, wird Ihnen Ihr Arzt eine Therapie mit den Vitaminen B6, B12 und Folsäure empfehlen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen den Homocystein-Test nicht, Sie müssen die Kosten in Höhe von ca. 120 Euro aus eigener Tasche bezahlen

Tipp 7: Genießen Sie Alkohol nur in Maßen

Wenn Ihr Herz bereits geschwächt ist, verzichten Sie am besten ganz darauf.

Tipp 8: Gehen Sie Stress aus dem Weg

Wenn das nicht möglich ist, lernen Sie, ihn unter Kontrolle zu halten. Stresshormone erhöhen Herzfrequenz und Blutdruck und belasten dadurch Ihr Herz. Zudem verleitet Stress zu einer flachen Atmung, was die Sauerstoffversorgung behindert. Stressmanagement können Sie lernen, beispielsweise durch den Besuch von VHS-Kursen für autogenes Training, Yoga oder Atemübungen. Achten Sie darüber hinaus auf ausreichenden und erholsamen Schlaf.

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