Sie sind hier: Startseite » Gesundheit » Schmerzen » 5 verborgene Ursachen von Schmerzen

5 verborgene Ursachen von Schmerzen

Wenn's wehtut, hat das oft ganz andere Gründe, als Ihr Arzt vermutet

Schmerzen

Woher kommen die Schmerzen? Ist es die Arthritis, die Wirbelsäule, die Nieren, sind's die Muskeln?

Bei vielen, die ständig unter nagenden Schmerzen leiden, ist die wirkliche Ursache ihrer Marter trotz vieler Arztbesuche und Heilversuche noch nie richtig erkannt worden. Die gute Nachricht: Geben Sie die Hoffnung nicht auf! Eine der in diesem Artikel genannten Ursachen könnte auch die Wurzel Ihrer Schmerzen sein – und damit heilbar!

Lesen Sie, was hinter oft jahrelang ertragenen und vergeblich therapierten Schmerzen stecken kann und was Sie selbst dafür tun können, damit diese Qual endlich aufhört. 5 verborgene und weitgehend unerkannte Ursachen von Schmerzen:

1. Vitamin-D-Mangel

Was haben Ihre Rückenschmerzen mit Vitamin D zu tun? Mehr als man vermuten könnte. Denn Vitamin D ist für den Knochenstoffwechsel unentbehrlich. Ein Mangel kann z.B. Ihre Wirbelkörper schwächen und dadurch Schmerzen im unteren Rückenbereich hervorrufen. Eine Unterversorgung mit Vitamin D wird Studien zufolge auch mit Hüft- und Knieschmerzen in Verbindung gebracht.

Mein Rat: Lassen Sie einmal im Jahr Ihren Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmen (als Selbstzahler (IGeL) entstehen Ihnen Laborkosten von ca. 30 €). Der Normalwert liegt zwischen 20 und 60 ng/ml (Vit. D3 18 bis 67 pg/ml). Liegt Ihr Wert unterhalb dieses Bereichs, sollten Sie ein Vitamin-D-Ergänzungsmittel gegen Ihre Schmerzen einnehmen, das Sie täglich mit 1.000 bis 2.000 IU versorgt. Z.B. von Hevert, Vitamin D3, 200 Tabl. ab ca. 7,90 €, oder von Sanct Bernhard, 250 Tabl. ab 11,50 €. Vorbeugende Maßnahme: Halten Sie sich täglich zwischen 10 und 14 Uhr mindestens 20 Minuten im Freien auf. Das mobilisiert die Vitamin-D-Synthese in der Haut.

2. Schilddrüsen-Unterfunktion

Die Schilddrüsenhormone sind die Arbeitspferde in unserem Stoffwechsel, sie bestimmen, wie viele Kalorien Sie verbrennen, sie regulieren Ihre Körpertemperatur, Ihre Herzfrequenz, etc. Stehen nicht genügend Schilddrüsenhormone zur Verfügung, fühlen Sie sich müde, frösteln und nehmen leicht zu. Weniger bekannt ist, dass Menschen mit niedrigen Schilddrüsen-Werten zu dumpfen Muskel- und Gelenkschmerzen neigen. Die fehlenden Hormone haben zur Folge, dass z.B. die Knorpelschicht in den Gelenken von Patienten, die zu Arthritis neigen, noch schneller abgebaut wird.

Mein Rat: Wenn Sie an Arthritis erkrankt sind oder unter Muskel- oder Gelenkschmerzen leiden, bitten Sie Ihren Arzt um einen Schilddrüsen-Status. Dabei werden das TSH-Hormon sowie weitere Schilddrüsen-Hormone im Blut untersucht. Ein normaler TSH-Wert liegt zwischen 0,4 und 4,0 mlU/L.

Liegt Ihr Wert außerhalb dieses Bereichs, kann dies die Ursache für Ihre Schmerzen sein. Bitten Sie Ihren Arzt, Ihnen ein Schilddrüsen-Ersatzhormon (rezeptpflichtig) zu verordnen. Die Schmerzen sollten dann innerhalb eines Monats nachlassen.

Welche drei Auslöser auch noch als Verursacher Ihrer Schmerzen in Frage kommen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von BENEFIT.

Kostenlose Insider-Tipps per E-Mail

Bleiben Sie mit meinem kostenlosen E-Mail-Newsletter "Dr. Kowertz vertraulich" ab sofort auf dem Laufenden und schützen Sie Ihr Geld, Ihre Gesundheit und Ihre Freiheit vor fatalen Folgen!

Datenschutz