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Die meisten Prostata-Operationen sind unnötig!

Alternativen für Prostata und Blase

Operation

Bei all den widersprüchlichen Meinungen, die zum Thema Prostatakrebs kursieren, ist es kein Wunder, dass die meisten Männer verwirrt und verunsichert sind. Wann ist eine Biopsie der Prostata erforderlich? Ist die PSA-Messung sinnvoll? Wann muss operiert werden?

 

Was ist das größte Missverständnis im Zusammenhang mit Prostatakrebs?

Trotz aller Diskussionen über das sogenannte wachsame Abwarten - also das Beobachten des Krebses, ohne ihn direkt zu behandeln - und trotz der vielen Therapie-Optionen ohne OP, denken die meisten Männer immer noch, dass die Diagnose Prostatakrebs gleichbedeutend mit einer Operation der Prostata und deren wahrscheinlichen Nebenwirkungen Inkontinenz und Impotenz ist. Das stimmt eben nicht! Studien haben gezeigt, dass von den jährlich 50.000 Prostatektomien (Entfernung der Prostata) in den USA über 40.000 unnötig sind! Mit anderen Worten: Diese Männer hätten ohne diese OP genauso lange gelebt – allerdings mit einer wesentlich besseren Lebensqualität.

Wie kann das sein?

Es wird immer noch viel zu schnell zum Skalpell gegriffen. Prostatakrebs ist anders als die meisten anderen Krebsarten. Er entwickelt sich sehr viel langsamer und befällt weniger schnell andere lebenswichtige Organe. Wenn er früh entdeckt und regelmäßig beobachtet wird, sind seine Behandlungsmöglichkeiten sehr viel wirkungsvoller als bei anderen Krebsarten.

Prostatakrebs ist nicht gleich Prostata-Krebs. Es gibt Prostatakrebs, der sehr langsam verläuft, er benötigt eine entsprechend sanfte Therapie – und es gibt Prostatakrebs, der schnell und aggressiv verläuft, ihn muss man auch ebenso aggressiv angehen. Wir müssen lernen, zwischen den beiden Verlaufsformen für die Prostata frühzeitig und sicher zu unterscheiden und nicht immer gleich zum Messer greifen.

Was vom PSA-Test zu halten ist, wann eine Biopsie tatsächlich sinnvoll sein kann, was getan werden kann, wenn es sich um einen aggressiven Krebs handelt und wo man die beste Behandlung bekommt, beantwortet Ihnen die neue BENEFIT-Ausgabe.

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