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Wie zuverlässig sind Generika-Arzneimittel wirklich?

Generika Medikamente

Generika

Wird ein neues Arzneimittel entwickelt, muss der Hersteller zunächst viel Geld in Forschung und klinische Zulassungsverfahren stecken.

Um diese Kosten wieder zu erwirtschaften, sind die Verkaufspreise neuer Medikamente zum einen entsprechend hoch, zum anderen genießen die Hersteller einen mehrjährigen Patentschutz = Wettbewerbsschutz. Wenn dieser abgelaufen ist, dürfen auch andere Pharmaunternehmen Medikamente mit diesem Wirkstoff herstellen und verkaufen. Das sind die so genannten Generika (Nachahmer-Präparate). Da keine Forschungskosten mehr anfallen, sind diese Präparate um 65 bis 80 % billiger als die Originale der Medikamente. Schön für den Patienten, oder?!

Jain. Generika geraten immer mal wieder in die Schlagzeilen, sei es, wie im Fall des Herzmittels Toprol-XL, dass der Wirkstoff bei der Herstellung nicht gleichmäßig genug verteilt wurde und sich Patienten über Schmerzen im Brustkorb beschwerten, sei es, dass im großen Stil Zulassungsstudien gefälscht wurden wie 2014 im Fall GVK Bioscience in Indien, was zu einem Verkaufsstopp der betroffenen Medikamente führte.

Generika mögen ihren Originalen ähnlich sein, identisch sind sie keinesfalls. Davon können auch viele Patienten ein Klagelied singen, die nach Umstellung ihrer Medikamente auf ein Generikum über bisher unbekannte Nebenwirkungen klagen.

Alles, was Sie über die Nachahmer-Präparate bei Medikamenten wissen sollten, die zwar billiger, aber oft auch schlechter als die Originale sind, steht in der Juni-Ausgabe von BENEFIT.

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