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Teure Medikamente - für Sie günstiger!

Spartipps für Medikamente

Medikamente

Es ist ein echter Skandal: Viele Kassen-Patienten müssen statt der üblichen 5 bis 10 Euro für verschreibungspflichtige Medikamente immer öfter über 30, 50 oder noch mehr Euro aus der eigenen Tasche zahlen - insbesondere chronisch Kranke trifft das besonders hart.

Wer beispielsweise dauernd Cholesterinsenker, Asthma-Medikamente, Migränemittel oder Psychopharmaka als Medikamente einnehmen muss, verträgt oft nicht das wirkungsgleiche Alternativ-Präparat, das es zum Billig- oder gar Nulltarif gibt. Dann muss man für die Medikamente wohl oder übel sowohl die Differenz zum Festbetrag als auch die Rezeptgebühr auf den Tisch des Apothekers blättern. BENEFIT nennt Alternativen und Auswege aus der Pharma-Kostenfalle für Medikamente.

BENEFIT-Spartipp für Medikamente 1: Wenn Ihr bevorzugtes Präparat über dem Festbetrag liegt,

  • fragen Sie zunächst Ihren Arzt, ob es das Mittel auch in einer alternativen Darreichungsform (z.B. Nasenspray statt Tabletten) gibt, die nicht in die Festbetragsgruppe fällt,
  • ist das nicht der Fall, sollten Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse Druck machen und eine Befreiung von der Aufzahlung für Medikamente fordern,

hilft alles nichts, beschweren Sie sich beim Patientenbeauftragten der Bundesregierung.

Spartipp für Medikamente 2: Mit günstigen Generika sparen

Dennoch gilt: In der Regel ist ein Ausweichen von teuren Originalpräparaten auf günstigere, wirkungsgleiche Generika vollkommen unproblematisch. Generika sind wirkungsgleiche Kopien von Medikamenten, deren Schutzpatente ausgelaufen sind und die daher jetzt billiger hergestellt werden können.

Der Apotheker muss Ihnen sogar beim Sparen helfen. Er ist nämlich stets dazu verpflichtet, Ihnen neben dem verordneten Medikament eines der drei preisgünstigsten Produkte anzubieten (Aut idem-Regel: "oder das Gleiche"). Ausnahme: Ihre Kasse hat mit einem Pharma-Hersteller einen Rabatt ausgehandelt. Dann hat das rabattierte Produkt Vorrang. Nicht schön: Die Krankenkasse sparen dadurch zwar Geld, weil die Medikamentenpreise unter dem Festbetrag liegen, als Versicherter müssen Sie aber trotzdem oft Rezeptgebühr für die Medikamente zahlen - das liegt nämlich ausschließlich im Ermessen der Kasse.

Weitere sieben Spartipps für Medikamente mit Preisbeispielen etc. finden Sie jetzt in der aktuellen BENEFIT-Ausgabe.

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