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Schilddrüsenkrebs – Epidemie oder Überdiagnose?

Krebs in der Schilddrüse

Schilddrüse Krebs

Die Zahl der Schilddrüsenkrebs-Fälle steigt dramatisch. Seit den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich die Erkrankungsrate hierzulande bei Frauen um 75 % erhöht, bei Männern sogar verdoppelt.

In Deutschland werden jedes Jahr 5.000 Neuerkrankungen mit Krebs in der Schilddrüse diagnostiziert. In den USA hat sich im selben Zeitraum die Fallzahl von 3,6 pro 100.000 Einwohner auf 11,6 sogar mehr als verdreifacht. Ein alarmierender Anstieg – allerdings nicht, weil diese Art von Krebs aggressiver geworden wäre, sondern weil die Diagnosemöglichkeiten sich verbessert haben! Mit genaueren bildgebenden Verfahren wie Ultraschall oder Magnetresonanz-Tomographie (MRT) lassen sich heutzutage in der Schilddrüse selbst kleinste Krebszellen erkennen, die früher gar nicht gefunden worden wären.

Ist es denn kein Fortschritt, wenn jetzt auch winzigste Krebsherde entdeckt und umgehend therapiert werden können? Meistens nicht. Denn heute werden bereits Krankheitsvorstufen entdeckt und behandelt, die zu Lebzeiten der Betroffenen nie auffällig geworden wären und auch niemals Beschwerden hervorgerufen hätten! Experten schätzen den Anteil der Überdiagnosen  – und -therapien für diesen Krebs - auf 10 bis 20 %. Die Folgen: eine immense Geldverschwendung, vor allem aber unnötige Verängstigung und Verunsicherung der Betroffenen sowie oft schwerwiegende gesundheitliche Nebenwirkungen und Folgeschäden!

Lesen Sie im neuen BENEFIT, was Sie tun sollten, damit Sie nicht zu den Opfern des Überdiagnose-Trends für diese Art von Krebs gehören.

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