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Was ist bei einem Ohnmachtsanfall zu tun?

Krankheiten vorbeugen

Ohnmacht

Ein kurzer Ohnmachtsanfall, medizinisch als Synkope, umgangssprachlich mitunter als Blackout bezeichnet, ist normalerweise keine lebensbedrohliche Situation und verschwindet nach wenigen Sekunden bzw. Minuten meist wieder von selbst.

Dennoch sollten Sie wissen, wodurch diese ausnahmslos ernstzunehmende Situation ausgelöst werden kann und wann ärztlicher Beistand bei einem Ohnmachtsanfall erforderlich ist - damit Sie im Falle eines Falles entsprechend reagieren können!

Wenn Sie oder jemand anders ohnmächtig wird, hat das nicht selten eine gefährliche Situation (Sturz, Unfall im Straßenverkehr) zur Folge. Daher ist oft schnelles Handeln, auch zum Krankheiten vorbeugen, erforderlich:

  • Bei den ersten Anzeichen für einen Ohnmachtsanfall: Wenn Sie stehen, setzen Sie sich hin oder legen Sie sich.
  • Ohnmachtsanfall im Sitzen: beugen Sie Ihren Oberkörper so weit nach vorn, dass Ihre Stirn die Oberschenkel bzw. Knie berührt, das lässt wieder Blut in Ihren Kopf fließen.
  • Wenn Sie bei einem Ohnmachtsanfall (auf dem Rücken) liegen: schieben Sie einen Hocker oder ein paar Kissen unter die Unterschenkel, das bringt das Blut zurück in Ihren Oberkörper.
  • Besonders wichtig bei einem Ohnmachtsanfall: Wenn Sie einer ohnmächtigen Person Hilfestellung leisten: Stellen Sie fest, ob sie atmet. Falls nicht, rufen Sie  zum Krankheiten vorbeugen sofort den Notarzt (Tel. 110 oder 19 222) und beginnen Sie dann mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung: kontinuierliche Herzdruckmassage mit etwa 30 ununterbrochenen Pressstößen mit dem Handballen auf das Brustbein, dann Atemspende und erneute Herzmassage.

Ohnmächtigkeit kommt relativ häufig vor. Pro Jahr erleiden rund 6 Prozent aller Älteren mindestens eine solche Attacke. Manchmal fallen Menschen aus offensichtlichen, jedoch scheinbar harmlosen Gründen in Ohnmacht, etwa wenn sie Blut sehen, oder ihnen unvermittelt eine Spinne über die Hand läuft, oder wenn ihnen eine emotional besonders bewegende Botschaft überbracht wird. Doch meist ist eine direkte Ursache gar nicht zu erkennen und die Ohnmacht tritt scheinbar spontan auf. Doch ganz gleich, wie sie sich darbietet: Die Ursache ist stets eine zeitweise Unterversorgung des Gehirns mit sauerstoffreichem Blut.

Die wichtigsten Auslöser sowie deren Behandlungsmöglichkeiten zum Krankheiten vorbeugen finden Sie in einer Tabelle in der aktuellen April-Ausgabe von BENEFIT.

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