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Krankheiten vorbeugen: Hepatits C ohne es zu ahnen!

Wie Sie für sich Klarheit schaffen und welche Therapien wirklich helfen

Hepatitis C

Die Weltgesundheitsorganisation spricht von einer Zeitbombe - gemeint ist nicht etwa Aids, sondern Hepatitis C. Weltweit sind schätzungsweise 170 Millionen Menschen (Aids: 30 Millionen) mit dem Hepatitis-Virus infiziert. Für Deutschland liegen die Zahlen zwischen 400.000 und 500.000!

Wahrscheinlich ist die Zahl der Infizierten wegen der hohen Dunkelziffer jedoch weitaus höher. Hepatitis C bereitet Jahre und jahrzehntelang keine Probleme, doch dann können plötzlich gravierende Folgen in Form von Leberkrebs und Leberzirrhose auftreten. Besonders fatal: Hepatitis C ist gut therapierbar, wird aber nur bei zirka jedem vierten Betroffenen rechtzeitig zum Krankheiten vorbeugen erkannt und behandelt! Viele Träger des Hepatitis-C-Virus (HCV) haben sich in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts infiziert. Damals hatte man noch keine geeigneten Tests zum Krankheiten vorbeugen und war sich des Infektionsrisikos (z.B. bei Bluttransfusionen) noch nicht bewusst. HCV wird ausschließlich über das Blut übertragen. Jeder, der mal eine Bluttransfusion oder eine Organtransplantation erhalten hat, gehört daher zur Risikogruppe. Krankenhauspersonal und Drogenabhängige sind besonders gefährdet. Da bereits mikroskopische Mengen infizierten Bluts zur Übertragung ausreichen, kann das Virus auch beim Sex oder bei der Benutzung einer fremden Zahnbürste oder eines Rasierapparats sowie beim Tätowieren übertragen werden. Rund 45 % aller Infizierten können sich nicht erklären, auf welche Weise sie sich angesteckt haben.

Mit den meisten anderen Virusinfektionen wird unsere körpereigene Abwehr problemlos fertig. Ist die Erkrankung überstanden, ist auch das Virus nicht mehr nachweisbar. Anders aber bei Hepatitis C: Es kann auch nach seiner Entfernung gefährlich bleiben. Aus bisher noch unbekannten Gründen umgeht es unser Immunsystem und ruft fortschreitende Leberschäden hervor, ohne, dass der Betroffene dies ahnt oder spürt. Lediglich bei jedem Fünften treten leichte Symptome auf wie Müdigkeit, Gelenkschmerzen oder geringes Fieber, die aber meist anderen Ursachen wie einer Erkältung oder Grippe zugeordnet werden. Kaum jemand lässt sich auf eine HCV-Infektion untersuchen, da man wegen solcher Allerweltsymptome normalerweise keinen Arzt aufsucht.

Mehr über Symptome, Diagnose und Therapie zum Krankheiten vorbeugen erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von BENEFIT.

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