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Schweinegrippe - das müssen Sie wissen

Diagnoseverfahren und Impfung bei Schweinegrippe

Schweinegrippe

Nach Meinung vieler Gesundheitsexperten, steht die große Schweinegrippe-Welle erst noch bevor. Was ist zu tun? Was für Diagnoseverfahren gibt es? Wie können Sie sich schützen? BENEFIT-online gibt die Antworten.

Wie erfolgt die Übertragung der Schweinegrippe?

Auf denselben Wegen, wie die normale Grippe, also durch Tröpfcheninfektion, Husten, Niesen, aber auch beim Sprechen, sowie durch Kontakt (Händeschütteln, Klinken, Tastaturen etc.). Das Schweinegrippe Virus wird jedoch nicht durch den Verzehr von Schweinefleisch übertragen.

Wie lange dauert es bei der Schweinegrippe vom Kontakt bis zum Auftreten von Symptomen?

Zwischen unter 24 und bis zu 72 Stunden. Betroffene können danach noch 3 bis 5 Tage lang andere mit Schweinegrippe anstecken.

Diagnoseverfahren: Welche Symptome sind typisch?

Akutes, plötzlich einsetzendes Fieber über 38,5°C, Glieder- oder/und Kopfschmerzen, trockener Husten, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, weniger häufig auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, seltener: völlig symptomlos.

Was sollten Sie bei tun, damit ein Diagnoseverfahren eingeleitet werden kann?

Unmittelbar bei Auftreten der Symptome der Schweinegrippe einen Arzt aufsuchen. Vermeiden Sie ab sofort engen Kontakt zu anderen, waschen Sie sich mehrmals täglich gründlich Ihre Hände. Wenn Sie husten oder niesen, immer ein sauberes Papiertaschentuch vors Gesicht halten. Bei positivem Diagnoseverfahren zur Schweinegrippe: Informieren Sie alle Menschen darüber, mit denen Sie in den letzten Tagen engen Kontakt hatten.

Welche Behandlungsmöglichkeit gibt es bei Schweinegrippe?

Das Schweinegrippevirus spricht auf Grippemedikamente der neuen Generation an. Dazu zählen Tamiflu (Wirkstoff Oseltamivir, als Kapsel oder Suspension einzunehmen) und Relenza (Wirkstoff Zanamivir, zur Inhalation). Wichtig: Nehmen Sie die Mittel gegen Schweinegrippe genau nach Vorschrift und vollständig ein!

Impfstoff gegen Schweinegrippe

Der Impfstoff Pandemrix gegen das Schweinegrippe-Virus steht für 25 Millionen Bundesbürger zur Verfügung. Die Impfung besteht aus einer Grundimmunisierung sowie einer zweiten Impfung nach ca. drei Wochen. Geimpft werden sollen zunächst vorzugsweise Risikogruppen wie Krankenhauspersonal und Sicherheitskräfte, danach soll der Impfstoff gegen Schweinegrippe auch anderen zur Verfügung stehen. Nach bisherigen Schätzungen dürfte die Impfung für den Kassenpatienten etwa 28 bis 30 Euro kosten. Die Impfung bietet einen ca. 84-prozentigen Schutz gegen das Virus.

Hier erhalten Sie weitere Informationen:

Beim Robert Koch-Institut in Berlin gibt´s eine Schweinegrippe-Hotline, Telefonnummer 030-187544161, montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr. Auch das Bundesgesundheitsministerium bietet unter 01805-996619 eine Hotline an (14 ct/min). Aktuelle Informationen finden Sie auch im Internet bei www.rki.de. Unter www.auswaertiges-amt.de finden Sie Reisewarnungen und Sicherheitshinweise. Auf Stornierungen und Umbuchungen bereits gebuchter Reisen haben Sie nur dann einen Rechtsanspruch, wenn eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts vorliegt. Ansonsten sind Sie auf die Kulanz des Veranstalters angewiesen.

Foto von Digital Vision., Quelle: www.gettyimages.de

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