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Weshalb Ihr Blut Ihren Gesundheitsstatus am besten widerspiegelt

Blutwerte sind der Spiegel Ihrer Gesundheit

Blut sagt am meisten über den Gesundheitsstatus aus

Unser Blut versorgt unseren Organismus mit Nährstoffen und Sauerstoff, transportiert Schlacken und Schadstoffe und sorgt dafür, dass Gifte und Krankheitserreger unschädlich gemacht sowie Wunden schnell verschlossen werden.

Deshalb spiegeln die Blutinhaltsstoffe den Gesundheitszustand des Körpers und seiner Organe in hervorragender Weise wider. Unser Blut – ca. 5 bis 6 Liter bei einem Erwachsenen – besteht aus den Blutzellen und dem flüssigen Blutplasma. Aus dem Vollblut werden im Labor die Anteile der verschiedenen Blutzellen (weiße und rote Blutkörperchen, Thrombozyten, das sind Blutzellen, die u.a. für die Blutgerinnung zuständig sind) bestimmt. In dem Blutplasma, das zu 9/10 aus Wasser besteht, sind alle Substanzen enthalten, die im Blut transportiert werden, u.a. Lipide, Hormone, Glukose und Stofffwechselprodukte. Zur Analyse von Blutzucker, Enzymen, Eiweißen, Hormonen und Mineralstoffen benötigt man das Blutserum. Dieses wird aus dem geronnenen und anschließend zentrifugierten Vollblut gewonnen. Für eine umfassende Laboruntersuchung muss der Arzt Sie daher nicht nur mit einem, sondern gleich mit mehreren Röhrchen zur Ader lassen. Je nachdem, welches und wie viel Blut benötigt wird, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Blutabnahme:

Kapillarblut

Soll nur der Blutzucker bestimmt werden, reicht dazu bereits ein kleinerTropfen, der sich nach einem Lanzettenstich in die Fingerspitze oder ins Ohrläppchen bildet. Das Blut stammt aus den feinen Haargefäßen, die unter der Haut liegen, und wird dementsprechend Kapillarblut genannt.

Venenblut

Bei den meisten Untersuchungen wird sauerstoffarmes, dunkelrotes, venöses Blut benötigt. Der Arzt entnimmt es aus einer oberflächlich verlaufenden Vene, meist in der Ellenbeuge, manchmal auch auf dem Handrücken. Damit die Ven besser sichtbar wird, wird ein Stauband am Oberarm angelegt.

Arterienblut

Wird nur selten für spezielle Fragestellungen (Säure-Basen-Haushalt, Lungenfunktion) benötigt. Der Arzt entnimmt das arterielle Blut dem Handgelenk oder der Leiste. Nach der Blutentnahme sollten Sie mit einem Zellstoff-Tupfer noch gut eine Minute auf die Einstichstelle drücken. Damit verhindern Sie, dass Blut ins Unterhautgewebe übergeht und sich ein blauer Fleck bildet.

Übersicht: Welche Untersuchungsmöglichkeiten stehen Ihrem Arzt zur Verfügung und wie häufig werden sie durchgeführt

Sehr häufig

Venenblut

Häufig

Urin, Stuhl

Nur bei speziellen Fragestellungen

Arterienblut, Speichel

Auswurf (Sekrete der tieferen Atemwege)

Fruchtwasser

Sperma

Gallenflüssigkeit, Magensaft

Knochenmark

Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit

Gelenkflüssigkeit, Knochenmark

Körpergewebe (Biopsie, Punktion)

Haare

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