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Ihre Patientenverfügung: Das sind jetzt die kritischen Punkte

Welche Auswirkungen hat das neue BGH-Urteil für Sie, Arzt und Krankenhaus?

Eine Patientenverfügung hilft Angehörigen, Arzt und Krankenhaus

Die Behandlung unheilbar erkrankter und selbst nicht mehr entscheidungsfähiger Patienten von Arzt und Krankenhaus darf abgebrochen werden, wenn der Patient dies in einer vorab festgelegten Patientenerfügung bestimmt hat.

So lautet die Kernaussage des Grundsatzurteils, das der Bundesgerichtshof (BGH) am 24. Juni dieses Jahres veröffentlicht hat.  In dem Verfahren wurde ein Münchner Rechtsanwalt vom Vorwurf des versuchten Totschlags und aktiver Sterbehilfe freigesprochen (Az. 2 StR 454/09).

Der Anwalt hatte im Dezember 2007 einer Mandantin geraten, bei ihrer todkranken und seit 5 Jahren im Wachkoma liegenden Mutter den Schlauch der Magensonde, mit der diese von Arzt und Krankenhaus ernährt wurde, durchzuschneiden und ihr einen friedlichen Tod zu ermöglichen. Die Mutter hatte vor ihrer Erkrankung festgelegt, dass sie im Falle eines Wachkomas keine lebenserhaltenden Maßnahmen wünsche und in Würde sterben wolle. Die Verantwortlichen des Pflegeheims hatten dies aber mit Hinweis auf das Verbot aktiver Sterbehilfe abgelehnt.

Welche Auswirkungen dieses Urteil nun für Patienten, Angehörige, Arzt und Krankenhaus hat und worauf Sie bei Ihrer Patientenverfügung jetzt besonders achten müssen, lesen Sie in der aktuellen BENEFIT-Ausgabe.

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