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Abnehmen: Weshalb Ihr Bauchfett so gefährlich ist

...und wie Sie am besten abnehmen

Abnehmen: Warum Ihr Bauchfett so gefährlich ist

Jeder weiß heute, dass Übergewicht ungesund ist und die Lebenserwartung verkürzen kann. Dennoch haben 76 Prozent der erwachsenen Männer und 60 Prozent der erwachsenen Frauen in Deutschland nach den Maßstäben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu viel Fett, vorallem am Bauch. Lesen Sie, wie Sie abnehmen können.

Damit gibt es in Deutschland anteilmäßig ebenso viele Menschen mit überhöhtem Körpergewicht wie in den USA. Doch selbst dann, wenn Sie kein Übergewicht haben, kann überschüssiges Bauchfett Ihr Risiko für Herzerkrankungen, Krebs und Demenz signifikant erhöhen! Eine im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie mit über 350.000 Teilnehmern ergab, dass Fett auf den Hüften das Risiko, vorzeitig das Zeitliche zu segnen, nahezu verdoppelt. Und zwar überraschenderweise auch bei denjenigen Studienteilnehmern, deren Body-Mass-Index im Bereich des Normalgewichts lag!

Gefahr durch Fett am Bauch auch für Normalgewichtige

Was leicht nachvollziehbar ist: Wer Übergewicht mit sich herumträgt, läuft Gefahr, irgendwann an Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Knochen- und Gelenkerkrankungen sowie verschiedenen Krebsarten zu erkranken. Was weniger einleuchtet: Wieso gehen auch Normalgewichtige mit einem überdurchschnittlichen Anteil an Fett am Bauch ein größeres Gesundheitsrisiko ein? Für Prof. Helmut Gohlke, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung, ist „ab einem Bauchumfang von 102 cm bei Männern und 88 cm bei Frauen mit einem deutlichen Anstieg des Herzinfarktrisikos zu rechnen“. Gefährlich ist dabei das Fett, welches die inneren Organe umgibt, das sog. Eingeweidefett. Untersuchungen an der Washington University School of Medicine ergaben, dass dieses Fett im Bauchinneren Entzündungsstoffe freisetzen, die der Insulinresistenz sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gleichermaßen Vorschub leisten.

Als besonders bedenklich gilt dabei ein Bauch, dessen Fett sich nicht weich, sondern eher hart anfühlt, im Volksmund auch als „Bierbauch“ bekannt. Bei den Betroffenen werden besonders hohe Konzentrationen eines Entzündungsmarkers (CRP) für Herzerkrankungen gemessen. Alkoholgenuss verlangsamt den Fettstoffwechsel nicht nur um bis zu 30 Prozent sondern trägt durch seine reichlich enthaltenen Kohlenhydrate zur weiteren Fettvermehrung bei. Neuere Forschungen haben ergeben, dass Bauchfett zusätzlich zu den bereits genannten Erkrankungen auch noch andere, ernstzunehmende Gesundheitsrisiken mit sich bringt, z.B. für Demenz, Lungenfunktionsprobleme und Migräne.

Erfolgreiche Strategien zum Abnehmen gegen das Risiko-Fett

1. Abnehmen ist Grundvoraussetzung

Leider gibt es keine brauchbare Methode, mit der Sie ganz gezielt nur das riskante Bauch- und Eingeweidefett abspecken könnten. Entscheiden Sie sich daher für eine Ernährungsweise, mit der Sie weniger Fett zu sich nehmen (Faustregel: nicht mehr als 60 g Fett täglich), Beispiele für fettreduzierte Ernährung finden Sie bei http://1001rezepte.com/diet/nullfett01.htm oder auf der Internetseite der Deutschen Herzstiftung http://www.herzstiftung.de/gesunder_lebensstil_dolcevita.php

2. Nehmen Sie zum Abnehmen an Bauchfett Bitterstoffe zu sich

Bitterstoffe bringen Leber, Galle und Pankreas auf Trab und pflegen die Darmflora. Bitterstoffe sind z.B. in Extrakten der Wegwarte, der Artischocke und des Löwenzahns enthalten. Langjährig bewährt hat sich auch das Urbitter-Granulat nach Dr. Pandalis, in Apotheken, 40 g ca. 11 Euro.

3. Trinken Sie grünen Tee zum Abnehmen an Bauchfett

In einer im Journal of Nutrition veröffentlichten Studie musste ein Gruppe Testpersonen eine Abnehm-Diät in Kombination mit einem Gymnastik-Programm über 12 Wochen lang einhalten. Die eine Hälfte der Gruppe wurde angewiesen, in dieser Zeit viel grünen Tee zu trinken, die andere Hälfte konnte beliebige andere Getränke trinken. Erstaunliches Ergebnis: Die Grüntee-Gruppe verlor doppelt so viel Fett und Gewicht wie die Kontrollgruppe. Die Wissenschaftler vermuten, dass bestimmte Inhaltsstoffe des Tees, die sog. Katechine, den Stoffwechsel ankurbeln und die Fettverbrennung beschleunigen.

4. Bewegen Sie sich regelmäßig zum Abnehmen

Laufen oder Radfahren, draußen oder auf dem Laufband bzw. Ergometer setzen nach Untersuchungen der Universität Chile ein Protein frei (BDNF), welches den Appetit hemmt und somit den Fettabbau unterstützt. Der Effekt setzt nach ca. 3 Monaten regelmäßigen Trainings ein.

Zur Unterstützung beim Abnehmen ebenso hilfreich ist Wandern, Schwimmen oder Nordic Walking. Eine halbe Stunde vier- bis fünfmal in der Woche ist aus medizinischer Sicht ideal.

Andere Studien zeigen, dass bereits 20 Minuten strammes Spazierengehen pro Tag bei übergewichtigen Frauen das Fett am Bauch innerhalb von vier Wochen um 2,5 cm verringern kann.

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