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Versicherungen: Medizinische Hilfsmittel verweigert?

Rechte gegenüber Versicherungen bzw. Krankenkassen durchsetzen

Versicherungen: Krankenkasse

In einem richtungweisendes Urteil des Bundessozialgerichts heißt es: "Jeder Mensch, ob gesund oder krank, hat ein Recht auf ein selbstständiges und unabhängiges Leben".

In dem konkreten Fall hatte sich die Krankenkasse zunächst geweigert, einem infolge einer Diabetes Beinamputierten einen Elektro-Rollstuhl zu bezahlen, musste sich dann aber dem Richterspruch beugen (Az.: B 3 KR 8/08 R). Ein eindeutiges Urteil für Versicherungen. Dennoch geschieht es tagtäglich weiterhin, dass Versicherungen die Kostenübernahme für ihre Versicherten aus fadenscheinigen Gründen ablehnen. BENEFIT erklärt, wie Sie in einer solchen Situation vorgehen müssen, um Ihr gutes Recht zu erlangen. Schließlich sind medizinische Hilfsmittel keine milde Gabe, die die Versicherungen nach Gutdünken gewähren können oder nicht, sondern Sie haben einen rechtlich begründeten Anspruch darauf!

Medizinische Hilfsmittel - ganz gleich ob Rollstuhl, Sehhilfe, Hörgerät oder Pflegebett - dienen dazu, eine Behinderung auszugleichen, einer drohenden Behinderung vorzubeugen, die Pflege eines Pflegebedürftigen zu erleichtern oder ganz allgemein den Erfolg einer medizinischen Behandlung zu sichern. Sie dürfen den Betroffenen nicht vorenthalten werden. So steht es schwarz auf weiß in den Paragraphen 33 und 40 des deutschen Sozialgesetzbuches.

Schritt für Schritt erklärt: Diese Voraussetzungen müssen vorliegen, damit Ihnen ein Hilfsmittel zusteht

1. Rezept: Ihr Arzt muss die Notwendigkeit Ihrer Versorgung mit einem medizinischen Hilfsmittel oder Pflegehilfsmittel verordnen und Ihnen ein entsprechendes Rezept ausstellen. Ohne Rezept keine Hilfsmittel von den Versicherungen.

Was die nächsten Schritte beinhalten und wie Sie sich verhalten, wenn die Versicherungen Ihnen die Leistung abermals verweigern, erfahren Sie in der neuen April-Ausgabe von BENEFIT.

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