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So wehren Sie sich gegen die diskriminierenden Alterszuschläge Ihrer Kfz-Versicherung

Sparen bei Versicherungen

KFZ-Versicherung

Alt werden muss man sich leisten können, speziell wenn man mit dem eigenen Auto unterwegs sein möchte. Denn die deutschen Kfz-Versicherer haben die Senioren als lukrative Einnahmequelle entdeckt.

Sie verlangen mit steigendem Alter steigende Beiträge. So zahlt ein 80-jähriger Fahrer unter denselben Voraussetzungen (gleiches Auto, gleicher Schadenfreiheitsrabatt) zwischen 20 und 40 % mehr bei Versicherungen als ein 65-jähriger!

Diese diskriminierenden, altersgestaffelten Strafgebühren begründen die Versicherer damit, dass Ältere mehr Unfälle verursachen als junge Fahrer – was keineswegs den Tatsachen entspricht! Für die Versicherungen scheint das aus Artikel 3 des Grundgesetzes abgeleitete Diskriminierungsverbot wegen Alters nicht zu gelten. Das sieht zwar Ausnahmen vor, jedoch nur dann, wenn ein „sachlicher Grund“ vorliegt. Und der ist hier nicht erkennbar: 65- bis 69-Jährige verursachen beispielsweise weit weniger Unfälle mit Schwerverletzten als alle anderen Altersklassen und selbst bei allen über 70-Jährigen liegt diese Zahl kaum höher als bei den 25- bis 29-Jährigen. Die Altersgruppe 18 bis 24 verschuldet schon immer mit Abstand die meisten Unfälle.

Die schamlose Preispolitik der Versicherungen spült ihnen kräftig Geld in die Kassen, denn heute ist jeder vierte der 54 Millionen deutschen Automobilisten über 65 Jahre alt! Manche Versicherungen verlangen den Alterszuschlag bereits ab 60, andere erst ab 65, und zwar unabhängig davon, in welcher Schadenfreiheitsklasse der Versicherte ist und ob er einen Unfall hatte oder nicht. Wahrscheinlich kalkulieren sie auch damit, dass der Kunde die Prämienerhöhung gar nicht bemerkt und wenn ja, trotzdem bei seiner Versicherung bleibt, denn die Wechselbereitschaft ist in dieser Altersgruppe erfahrungsgemäß eher gering. Wie dreist und willkürlich manche Versicherer an der Preisschraube drehen, lesen Sie im Kasten „53% Preiserhöhung in einem Jahr!“.

Schieben Sie dieser unverschämten Abzocke der Versicherungen einen Riegel vor und sparen Sie bis zu 400 Euro pro Jahr! Wie das gelingt – mit oder ohne Versicherungswechsel – erfahren Sie in der Mai-Ausgabe von BENEFIT!

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