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33 Tipps, wie Sie im Haushalt leicht einige 100 Euro einsparen

Spartipps

Mann im Anzug der Euro-Münzen stapelt

© Andriy Popov - 123rf.com

Ob beim Stromverbrauch, beim Telefonieren oder beim Wäschewaschen: Cleveres Haushalten fängt im wahrsten Sinne des Wortes im eigenen Haushalt an. BENEFIT hilft Ihnen, die vielen unentdeckten Sparpotenziale ausfindig zu machen. Mit 33 Spartipps, die sich am Ende des Monats in barer Münze auszahlen werden. Denn es gilt: Die Summe macht’s.

Heizkosten, Strom und Wasser

Heizkosten senken I

Frischluft muss sein. Ist das Fenster jedoch dauerhaft in Kippposition, meldet der Thermostat auch durchgehend zusätzlichen Heizbedarf. Besser ist die Querlüftung: Öffnen Sie bei Bedarf alle Fenster und lüften Sie kurz und kräftig 5 bis 10 Minuten durch. Mein Tipp: Senken Sie die Raumtemperatur um ein Grad – und sparen Sie so bis zu 20 Prozent Energiekosten.

Heizkosten senken II

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen Sie Ihren alten Heizkessel ab dem 1. Januar 2007 austauschen lassen, falls er vor dem 1. Oktober 1978 installiert wurde (Ausnahme: von den Eigentümern selbst bewohnte Ein- und Zweifamilienhäuser). Je nach Bauart entstehen Ihnen durch den Austausch Kosten ab 3.000 Euro, was sich langfristig bezahlt macht, denn die Heizkosten können mit den modernen Aggregaten um ca. 30 Prozent gesenkt werden. Ersparnis: 600 Euro und mehr pro Jahr. Unterstützung gibt es auch vom Staat

Heizkosten senken III

Einmal im Jahr den Öltank auffüllen – da wird ein hübsches Sümmchen fällig. Im Internet können Sie Preise vergleichen und Angebote einholen.

Gasanbieter wechseln Langsam kommt Bewegung in den Markt. Beispiel Nuon: Der bisher nur in Berlin und Hamburg verfügbare Anbieter bietet zwar kaum günstigere Tarife, dafür aber eine

einjährige Preisgarantie. Marktführer e.on und RWE dagegen haben für das nächste Jahr bereits Preiserhöhungen bis zu 7 Prozent angekündigt.

Stromanbieter wechseln

Auch Strom wird immer teurer. Bei Top-Anbietern sparen Sie, je nach Verbrauch, 150 Euro im Jahr und mehr. Das Beste: Die Wechselformalitäten übernimmt der neue Anbieter, Sie müssen also nicht befürchten, plötzlich ohne Strom dazustehen. Vorsicht: Manche Billig-Anbieter verlangen Vorkasse für ein ganzes Jahr oder Sie müssen sich zur Abnahme einer ganz bestimmten Menge verpflichten. Wenn’s dann mehr wird, zahlen Sie kräftig zu

Dauerstrom unterbrechen

Computer, Hi-Fi- und TV-Geräte im Stand-by-Modus verbrauchen unnö- tig Strom – bis zu 30 Euro pro Jahr und Gerät! Besser ist es, die Stromzufuhr über eine Mehrfachsteckdosenleiste mit Schalter zu unterbrechen. Das spart pro Durchschnittshaushalt bis zu 170 Euro/Jahr.

Energiespar-Geräte anschaffen

Eine alte Gefriertruhe ist ein Energiefresser. Da rechnet sich eine neue (Energieeffizienzklasse A): Schon nach ein paar Jahren ist der Kaufpreis wieder drin, denn mit der neuen sparen Sie bis zu 400 kW/h pro Jahr = 80 Euro.

Licht

Höhere Lebensdauer und gleichzeitig weniger Verbrauch: Der Einsatz von Energiesparbirnen rechnet sich. Ersetzen Sie jede Glühbirne, die drei Stunden pro Tag und länger brennt, durch eine Energiesparbirne und sparen Sie so jährlich rund 7 Euro pro Lampe.

Wasserkocher nutzen

Elektrische Wasserkocher brauchen 50 Prozent weniger Strom als der Wasserkessel auf der Herdplatte. Der Einsatz von Schnellkochtöpfen zum Garen spart 40 Prozent.

Wasser sparen

Auch die Wasserkosten können Sie eindämmen. Eine lohnende Investition ist der Einbau einer WC Spülung mit 3-Liter-Spartaste. Spar Chance: ca. 14 Euro pro Jahr.

Kühlen

Kühlschränke sollten Sie nicht in der Nähe von Wärmequellen (Herd, Heizung) platzieren. Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank.

Spartipp: Kühlschranktür bei Bedarf nur kurz öffnen und vor dem Urlaubsantritt Gerät abtauen und ausschalten – übers Jahr bedeutet das 25 Euro weniger Kosten.

Küche und Hygiene

Kochen

Die richtige Topfgröße für die Platte und stets den Deckel auf den Topf: Das spart Ihnen bis zu 10 Prozent Energie. Nutzen Sie die vorhandene Mikrowelle oder den Wasserkocher statt der Herdplatte. Auch elektrische Eierkocher und Kaffeemaschinen mit Thermoskanne sind Stromsparer. Einsparpotenzial: 30 Euro pro Jahr.

Backen

Frühstücksbrötchen können Sie statt im Ofen auch auf dem Toaster aufbacken. Das spart bis zu 70 Prozent Energie und geht zudem schneller.

Äpfel wässern

Ein einfacher Trick aus Großmutters Zeiten: Legen Sie verschrumpelte Äpfel in kaltes Wasser und die Schale wird wieder glatt und lecker. Auch Schrumpel-Kartoffeln werden wieder schön, wenn sie einige Stunden im Wasser ihren verlorenen Flüssigkeitsgehalt auftanken können. Sparchance: ca. 5 Euro im Monat.

Sprudeln statt schleppen

Leitungswasser hat in Deutschland Top-Qualität und ist viel billiger als Mineralwasser. Mit Kohlensäuregeräten (z.B. SodaClub, ab ca. 50 Euro) wird es zu Sprudel. Rechenbeispiel: Wenn Sie jeden Monat eine Kiste Wasser für je 4 Euro verbrauchen, summiert sich das auf 48 Euro im Jahr. Eine CO2-Patrone (Nachfüllpreis ca. 8 Euro) reicht für umgerechnet sechs Kisten. Ersparnis pro Jahr: ca. 32 Euro. Weiterer Vorteil: kein lästiges Kistenschleppen mehr.

Günstiger waschen

Nutzen Sie das Fassungsvermögen Ihrer Waschmaschine voll aus und verzichten Sie zusätzlich auf Waschgänge mit über 60 Grad. Ihre Wäsche wird trotzdem sauber. Das spart pro Waschgang gut 1 Euro. Wenn Sie bei vollen Touren schleudern, sparen Sie teure Wäschetrockner-Energie. Weitere Entlastung: im Sommer die gute alte Wä- scheleine nutzen

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