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Zypern-Schock: Ist Ihr Erspartes jetzt noch sicher?

Spartipps gegen die kalte Enteignung

Erspartes

Wir erinnern uns: Zypern hatte mit griechischen Anleihen Schiffbruch erlitten und stand am Rande des Staatsbankrotts. Die Banken wurden geschlossen – niemand kam mehr an sein Geld – es sei denn, er hatte es vorab mit Spartipps in Sicherheit gebracht. Wer sechsstellige Einlagen auf der Bank hatte, wurde gnadenlos zur Kasse gebeten!

Auf Drängen der EU bzw. der Troika aus Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und der EU-Kommission wurden Guthaben von über 100.000 Euro auf zyprischen Banken mit einer Abgabe von 37,5 % belastet. Zusätzlich wurden 22,5 % vorläufig blockiert – für den Fall, dass die 37,5 % am Ende nicht ausreichen. Bei Kunden der aufgelösten Laiki Bank wurde deren gesamten Guthaben über 100.000 Euro konfisziert. Sind solche zyprischen Verhältnisse auch in Deutschland vorstellbar? Darf der Staat zur Rettung einer Bank in die Privatschatulle seiner Bürger langen? Die Antwort lautet: Ja!

Denn Zypern ist kein Ausnahme- oder Präzedenzfall, sondern lediglich die konsequente Umsetzung eines 171 Seiten starken Masterplans, den die EU-Kommission bereits 2012 ausgearbeitet hatte und von dem sie im Ernstfall Gebrauch macht. Denn obwohl viele notleidende EU-Staaten inzwischen wieder kreditwürdig sind: Die Gefahr von Bankenzusammenbrüchen in südeuropäischen Ländern besteht trotz Spartipps weiterhin. Zunächst war geplant, dass im Ernstfall ein gemeinsames europäisches Einlagensicherungssystem zum Tragen kommt. Dieses hätte zur Folge gehabt, dass deutsche Geldinstitute mit den Einlagen ihrer Sparer, also mit Ihren Giro-, Tages- und Festgeldkonten als Spartipps für z.T. gar nicht existierende oder leere ausländische Sicherungsfonds hätten bluten müssen.

Was dann dabei herauskam, lesen Sie in der neuesten BENEFIT-Ausgabe. Außerdem folgende Spartipps: Wie sicher ist Ihr Geld bei Banken und Sparkassen? Welche Anlagemöglichkeiten gibt es, um der Inflationsrate zu trotzen?

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