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Ruhestand: Was Sie für die Rente alles regeln müssen

Mit diesen Tipps für den Ruhestand klappt´s reibungslos

Eintritt in den Ruhestand

Leider wird die Rente nicht automatisch auf Ihr Konto überwiesen, sondern muss schriftlich und mit vollständigen Unterlagen für den Ruhestand beantragt werden. Und dieser Aufwand für die Rente ist nicht zu unterschätzen. Lesen Sie jetzt, was Sie auf der Zielgeraden Ihres Erwerbslebens alles regeln müssen.

Der ideale Zeitraum für den Antrag auf Ihre gesetzliche Rente ist 3 bis 4 Monate vor dem Ruhestand. Die erforderlichen Vordrucke erhalten Sie beim gesetzlichen Rentenversicherer oder bequem über die Internetseite www.deutsche-rentenversicherung-bund.de.

Ihren ausgefüllten Antrag auf Rente müssen Sie persönlich bei einer zuständigen Auskunfts- und Beratungsstelle des Rentenversicherungsträgers einreichen (Infos dazu erhalten Sie über über das Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung: 0800-10004899). Gut zu wissen: Wenn Sie Probleme oder Fragen über den Ruhestand haben, können Sie sich dort beim Ausfüllen helfen lassen. Nicht vergessen: Personalausweis mitnehmen!

Können Sie Ihren Rentenantrag nicht selbst stellen – zum Beispiel wegen Krankheit – sollten Sie eine Person Ihres Vertrauens damit für Ihren Ruhestand beauftragen. So vermeiden Sie Nachteile wie zum Beispiel einen verzögerten Beginn der Rentenzahlungen. Der Vertrauensperson müssen Sie dafür eine schriftliche Vollmacht erteilen.

Für die Rente Gehaltsbescheinigung beifügen

Zum vollständigen Antrag auf Rente gehören auch immer die letzten Gehaltsbescheinigungen Ihrer Erwerbstätigkeit. Informieren Sie deshalb Ihren Arbeitgeber. Der ist berechtigt Ihnen die letzten drei Bescheinigungen im Voraus zu Ihrem Ruhestand zu erstellen.

Lücken füllen für den Ruhestand

Nehmen Sie den letzten vom Rentenversicherungsträger übersandten Versicherungsverlauf mit. Ganz wichtig: Um Lücken in Ihrer Erwerbsbiografie zu schließen, müssen Sie entsprechende Belege vorweisen, mit denen Sie fehlende Anwartschaften nachweisen. Dazu zählen: Entgeltbescheinigungen aus dem Sozialversicherungsnachweisheft, Lohnbescheinigungen, Aufrechnungsbescheinigungen, Arbeitsbücher, Zeugnisse, Lehrvertrag bzw. Ausbildungs-/Gesellenprüfungszeugnis, Nachweis von Wehr- oder Ersatzdienstzeiten, bei Schulausbildung nach dem 16. Lebensjahr eine Schulbescheinigung, Studienbücher u.ä.

Wer Kindererziehungszeiten für die Rente geltend machen will, muss auch eine beglaubigte Geburtsurkunde für die Kinder vorlegen.

Was sonst noch alles erforderlich ist, damit der Schritt in den Ruhestand klappt, insbesondere welche Rolle Ihre Krankenkasse dabei spielt, warum die Steueridentifikationsnummer so wichtig ist und welche Unterlagen Sie wo für die Rente im Ruhestand einreichen müssen, erfahren Sie in der aktuellen Mai-Ausgabe von BENEFIT.

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