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Dividenden - der Zinsturbo für Ihre Geldanlage

Wie Sie mit der „Dogs of the Dow“–Dividendenstrategie abkassieren

Dividende

In den kommenden Monaten ist bei der Geldanlage wieder Erntezeit: Rund 45 Milliarden Euro werden Deutschlands Unternehmen in dieser Dividendensaison ausschütten. Ein neuer Rekordwert!

Voraussichtlich 23 der 30 Dax-Konzerne legen gegenüber dem Vorjahr nochmal eine Schippe drauf. Clevere Investoren setzen deshalb für die Geldanlage gezielt auf so genannte Dividendentitel – also Unternehmen, die regelmäßig ausschütten. Einer der Vorreiter dieser Anlage-Strategie war der amerikanische Wirtschaftswissenschafter Benjamin Graham (1894-1976).

Er ist der Erfinder der „Dogs of the Dow“-Theorie. Dabei bezieht sich das etwas abwertende Wort „Dogs“ (=Hunde) auf an der Börse eher vernachlässigte Werte, welche just deshalb mit einer hohen Dividendenrendite bei der Geldanlage glänzen. Ziel dieser Methode ist es, konsequent die höchsten Dividenden unter den Indexwerten (ursprünglich des amerikanischen Dow Jones) abzufischen und so auf Dauer einen deutlichen Mehrertrag für die Geldanlage zu erreichen.

Einfacher und erfolgreicher Plan

Grahams Rezept, diese Renditebonus zu heben, ist ebenso effizient wie leicht umzusetzen: Man nehme für seine Geldanlage Jahr für Jahr einen großen Index,  z. B. das deutschen Aktienbarometer Dax, den MDax („kleiner Bruder“ des Dax) oder den Stoxx 50 (beinhaltet die 50 größten Unternehmen in Europa) – und picke aus diesem die Werte mit der höchsten Dividendenrendite heraus. Die Ausschüttung wird reinvestiert und die Titelauswahl zu jedem Jahresbeginn überprüft. Dieses Konzept der Geldanlage geht tatsächlich auf: Beim Dow Jones – dem bekanntesten US-Aktienindex – sprang mit der „Hunde-Strategie“ von Ende 1995 bis Ende 2014 eine jährliche Mehrrendite gegenüber dem Index von fast 2,5 Prozentpunkten heraus.

Investieren leicht gemacht

Wichtigster Effekt der Dog-Theorie für die Geldanlage: Dank der Dividenden baut sich über vier, fünf Jahre ein Renditepuffer auf, der auch größere Kursrückschläge an der Börse abfedern und damit das Anfangskapital praktisch absichern kann. Da die Börse auch nach einem Crash nicht dauerhaft im Keller verharren dürfte, laufen bald wieder Gewinne auf. Sie sind umso nachhaltiger, je länger die Dogs-Strategie verfolgt wird. Vor allem in unsicheren Marktphasen mit stagnierenden oder rückläufigen Börsen bieten die Dogs-Aktien - so zeigt die Praxis - klare Vorteile für die Geldanlage. Denn in der Regel gelangen vor allem defensive Titel, also Unternehmen aus weniger konjunkturempfindlichen Branchen, wie Telekommunikation oder Finanzen (Versicherer) in die Auswahl. Bei starken Aufwärts-Bewegungen am Markt mit Vorteilen für zyklische Titel (konjunkturabhängige Aktien) hinken die Dogs zwar oft hinterher. Die Erfahrung zeigt aber: Langfristig ziehen diese Titel in Sachen Performance nach.

Welche Dogs-Kandidaten wir Ihnen für 2016 in Dax und Stoxx 50 konkret empfehlen, lesen Sie in der aktuellen BENEFIT-Ausgabe!

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