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Vermeiden Sie diese größten Fehler beim Vererben!

Ein kluges Testament hilft, Frieden bei den Erben zu stiften

Erben und Vererben

Die Deutschen vererben jährlich über 4 Mia. Euro. Doch viele Fälle vom Erben und Vererben enden in Enttäuschung und Streit. Ursache dafür sind oft fehlende, fehlerhafte oder unwirksame Testamente!

Aufgrund folgenschwerer Nachlässigkeiten landen viele Vermögenswerte dort, wo sie vom Erblasser nicht gewünscht wurden, auch in beachtlichen Teilen beim Staat, da steuerliche Aspekte übergangen werden", so Professor Klaus Michael Groll, Fachanwalt für Erbrecht und Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht e.V. in München. Schwerwiegende Fehler bei der Regelung zum Erben und Verben und wie Sie diese vermeiden:

1. Fehler beim Vererben: Kein Testament gemacht

Nur jeder Vierte Deutsche hat seinen "letzten Willen" in einem Testament oder Erbvertrag festgehalten - so das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage aus dem Jahr 2007. Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge. So können sich zum Beispiel kinderlose Ehepartner nicht automatisch gegenseitig allein beerben, sondern der Überlebende erbt dann zum Beispiel zusammen z.B. mit seinem Schwiegervater oder Schwager. Nicht selten ergeben sich daraus Erbengemeinschaften – ein potenzieller Konfliktherd beim Erben und Vererben, weiß Groll. "Ein kluges Testament hilft Frieden zu stiften." Gibt es weder Ehepartner noch Verwandte und keine Verfügung, fällt das komplette Vermögen an den Staat. Wer das nicht möchte, muss beim Erben und Vererben vorsorgen.

2. Fehler beim Vererben: Nicht rechtzeitig testiert

Der Tod kann jederzeit eintreten. Viele haben nur die statistische Lebenserwartung im Kopf und meinen, noch ausreichend Zeit zu haben. Und dann ist es plötzlich zu spät. Es muss nicht der Tod sein, auch ein Ereignis, das zur Testierunfähigkeit führt (Unfall, Schlaganfall), kann alle Gestaltungsmöglichkeiten beim Erben und Vererben zunichte machen.

3. Fehler beim Vererben: Wahl der falschen Form

Der letzte Wille wird entweder mittels Testament oder Erbvertrag geregelt. Doch Vorsicht beim Erbvertrag! Verspricht zum Beispiel ein Vater in einem solchen Vertrag seinem Sohn beim Vererben, dass dieser einmal sein Erbe werde, dann kommt der Vater ohne Zustimmung des Sohnes aus diesem Versprechen nicht mehr heraus. Wenn das Verhältnis später einmal zerrüttet sein sollte, kann dies zu großen Problemen beim Erben und Vererben führen. Sollen Immobilien oder Unternehmen vorzeitig übertragen werden, kann ein Erbvertrag sinnvoll sein. Nehmen Sie dazu notarielle Hilfe in Anspruch.

Weitere 7 Fehler beim Testament sowie Ratschläge, wie Sie diese vermeiden, lesen in der aktuellen BENEFIT-Ausgabe

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