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Erben und vererben mit einem klaren Testament

Wie Sie ein rechtlich unanfechtbares Testament verfassen

Mit einem klaren Testament richtig erben und vererben

Paradox: Obwohl 80 Prozent der Deutschen der Auffassung sind, dass für sie beim erben und vererben juristisch und wirtschaftlich alles klar geregelt sein sollte, haben nur 30 Prozent ein Testament aufgesetzt.

Nur mit einem Testament können Sie sicher sein, dass Ihr Erbe in die richtigen Hände gelangt. Deshalb beantwortet Ihnen BENEFIT jetzt die wichtigsten Fragen zum Thema "Testament" und "erben und vererben".

Was tun, wenn die gesetzliche Erbfolge beim erben und vererben nicht gelten soll?

Die gesetzliche Erbfolge beim erben und vererben kann nur mit einem Testament umgangen werden. Zwar sind alle gesetzlichen Erben pflichtteilsberechtigt, werden sie aber im Testament ausgeschlossen, haben sie lediglich einen Anspruch auf die Hälfte ihres gesetzlich vorgesehenen Anteils. Hinterlässt der Verstorbene kein Testament, wird das Erbe so verteilt wie der Gesetzgeber es für das erben und vererben vorsieht. Vorsicht: Neben dem Ehepartner erben die Angehörigen im Stammbaum abwärts – also die Kinder. Ist ein Kind bereits verstorben, fällt der Erbteil an die Kindeskinder. Erst dann kommen die Erben zweiter Ordnung, die Eltern des Verstorbenen, zum Zuge.

Wer kann ein Testament errichten?

Jeder Volljährige, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist und für den Inhalt seiner Verfügung beim erben und vererben überblickt, kann ein privatschriftliches oder notarielles Testament errichten.

Wie muss ein Testament aufgesetzt werden?

Das privatschriftliche Testament muss der Erblasser handschriftlich von Anfang bis Ende verfassen und unterschreiben. Außerdem sollten alle Begünstigten beim erben und vererben namentlich und mit Adresse genannt werden. Wichtig: Tragen Sie bei Ihrem Testament ein Datum ein, damit ggf. bei mehreren vorliegenden Fassungen geklärt werden kann, welches Ihr letzter Wille ist. Die Unterschrift muss unter dem Text stehen.

Warum ist ein notariell beurkundetes Testament für das erben und vererben empfehlenswert?

Nur drei Prozent aller eigenhändigen Testamente sind für das erben und vererben juristisch hieb- und stichfest. Häufiger Grund: Formfehler im Testament. So werden oft einzelne Vermögensgegenstände übertragen, aber nicht die Erbfolge geregelt. Also besser genau formulieren – etwa: „Nach meinem Tod geht mein Vermögen zu gleichen Teilen an ...“ oder: „Meine Alleinerbin ist...“

Sicherer ist aber ein notarielles Testament. Es wird vom Notar protokolliert und dann beim Amtsgericht hinterlegt. Dafür fallen zwar Kosten an, dafür ist Ihr Testament juristisch einwandfrei für das erben und vererben formuliert.

Was kann im Testament für das erben und vererben bestimmt werden?

Wer als Erbe eingesetzt ist, erbt alles, was dem Erblasser gehörte. Mehrere Erben bilden eine Erbengemeinschaft. Als Erblasser können Sie jedoch im Testament vorschreiben, wie der Nachlass unter den Erben aufgeteilt werden soll.

Was unterscheidet den notariellen Erbvertrag vom Testament?

Ein Erbvertrag bindet den Erblasser beim erben und vererben an den Vertrag. Dieser kann auch Vereinbarungen unter Lebenden enthalten. Etwa die Verpflichtung des Erben zur Pflege und Betreuung des Erblassers. Mit einem vertraglich festgelegten Nießbrauch kann dem überlebendem Ehegatten z.B. ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt werden. Ein Erbvertrag ist für das erben und vererben nur wirksam, wenn er vom Notar beurkundet wird.

Was ist ein gemeinschaftliches Testament?

Nur Ehegatten können ein gemeinschaftliches Testament für das erben und vererben aufsetzen. Sie sind an die Verfügungen gebunden, wenn sie es nicht gemeinsam ändern oder aufheben. Das bedeutet auch: Nach dem Tod eines Ehepartners kann der andere kein neues Testament erstellen.

Mehr zum erben und verben, sowie Beispiele zur gesetzlichen Erbfolge für das Testament, die neuen Steuersätze und Notariatsgebühren lesen Sie in der aktuellen Mai-Ausgabe von BENEFIT.

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