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Machen Sie Schluss mit der Wetterfühligkeit

Medizin-Meteorologe gibt Ihnen einfache Tipps

Mann mit Regenschirm bei schlechtem Wetter

© Chlorophylle - fotolia

Kopf- und Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Nervosität: Besonders ältere Menschen leiden unter körperlichen Beschwerden, wenn das Wetter umschlägt. Der Organismus schafft es nicht schnell genug, sich auf plötzliche Temperatur- oder Luftdruckänderungen einzustellen. Mit den folgenden, einfach umzusetzenden Expertentipps können Sie der Wetterfühligkeit vorbeugen und Beschwerden lindern, wenn diese doch eintreten sollten.

So beugen Sie der Wetterfühligkeit vor:

1. Gehen Sie täglich spazieren – auch bei schlechtem Wetter, um sich abzuhärten. Planen Sie diesen Spaziergang am besten fest zu einer bestimmten Zeit in Ihren Tagesablauf ein.

2. Besuchen Sie regelmäßig die Sauna oder machen Sie Wechselduschen.

3. Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf. Neue Studien haben bestätigt, dass ca. 8 Stunden für die meisten Menschen ideal sind.

4. Führen Sie ein Wetter-Tagebuch. So können Sie feststellen, was Ihnen bei bestimmten Wetterlagen geholfen hat, und auf diese Strategien zurückgreifen.

5. Treiben Sie regelmäßig, am besten 3-mal wöchentlich, 20 Minuten Ausdauersport. Ideal für Ältere ist Nordic Walking. Mehr darüber lesen Sie auf Seite 10. Im Sommer hält Sie auch Gartenarbeit fit.

Befolgen Sie diese Tipps, wenn doch einmal Beschwerden auftreten:

  • Meiden Sie Koffein, Alkohol und Nikotin.
  • Wenn Ihnen vom Arzt Medikamente verordnet wurden: Nehmen Sie sie gerade jetzt sorgfältig nach Anweisung ein.
  • Meiden Sie schwere Mahlzeiten.
  • Bei Gewitter entstehen elektromagnetische Wellen. Sie können vor allem zu Narben- und Phantomschmerzen führen. Dagegen helfen ein entspannendes Vollbad, z. B. mit Rosmarin, Baldrian oder Johanniskraut, sowie Entspannungsübungen, z. B. autogenes Training.
  • Bei plötzlichem Wärmeeinbruch erweitern sich Arterien und Venen. Dies kann vor allem bei niedrigem Blutdruck den Kreislauf belasten. Gegen Schlafstörungen helfen Ihnen Baldrian und Hopfen, z. B. als Tee oder Dragees. Bei Kopfschmerzen tut Ihnen eine Massage der Kopfhaut gut. Rosmarintee bekämpft Konzentrationsmängel.
  • Trinken Sie sehr viel, mindestens 2 l Mineralwasser oder Kräutertee. Verzichten Sie auf schweres Essen, Alkohol und Nikotin. Gönnen Sie sich 20 Min. Mittagsschlaf, wenn Sie unter Müdigkeit leiden.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit, z. B. bei Nebel, kann Schmerzen verstärken und schlechten Schlaf zur Folge haben. Entspannungsbäder und -übungen, Akupressur sowie Melissentee helfen gegen Kopfschmerzen. Nervosität lindern Sie mit Baldrian oder Johanniskraut, Schlafstörungen mit Hopfen, Baldrian, Passionsblume oder Melisse (Tee oder Dragees aus der Apotheke).
  • Bei plötzlichem Kälteeinbruch verengen sich Arterien und Venen, der Blutdruck steigt. Meiden Sie alle schweren Arbeiten, treiben Sie auch keinen Sport. Dies gilt besonders, wenn Sie unter Bluthochdruck leiden. Machen Sie stattdessen Entspannungsübungen. Wenn Sie Kopfschmerzen bekommen, sollten Sie die Schläfen mit einigen Tropfen Minzöl einreiben und leicht massieren. 

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