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Wie Sie als Mann Ihre Partnerschaft glücklicher gestalten können...

...und was Ihre Partnerin dazu beitragen kann

Glückliche Partnerschaft

Männern, die etwas für ihre Partnerschaft tun möchten, wird oft geraten, sie sollten emotionaler werden, indem sie z.B. Ihre Hoffnungen und Ängste mit ihren Partnerinnen teilen.

Kurz, sie sollten sich so verhalten, wie es für einen Durchschnittsmann eigentlich
völlig unnatürlich ist. Doch es gibt gute Neuigkeiten: Maßnahmen, die

Wenn Senioren eine neue Liebe finden

Wenn Sie nach einer Trennung oder nach dem Tod des Partners noch einmal eine neue Liebe finden, sollten Sie folgende Tipps beherzigen:

  • Da in aller Regel zwei sehr unterschiedlich geprägte und gereifte Persönlichkeiten zusammenkommen, ist besondere Toleranz vonnöten. Jeder Versuch, den anderen zu ändern, dürfte fehlschlagen. Lernen Sie, die „Macken“ des anderen zu akzeptieren. Tolerieren Sie auch, wenn er z.B. an einem Bild, einem Teppich oder einem Sessel hängt, dem Sie selbst nichts abgewinnen können.
  • Gehen Sie davon aus, dass der verstorbene Partner meist noch lange eine wichtige Rolle spielt und oft gegenwärtig ist. Auch die Verwandtschaft steht Ihrem Schritt manchmal kritisch gegenüber und will von Ihrem
    Entschluss überzeugt werden.
  • Zieht er zu ihr oder sie zu ihm? Beides ist problematisch, da in diesen Fällen meist das Gleichgewicht in der neuen Partnerschaft gestört wird. Wenn es irgendwie geht, empfiehlt sich für Sie und Ihre/n Partner/in eine neue Behausung.

 

 

Tipp 1: Sehen Sie Ihre Frau als Geschäftspartner an.

Viele Männer sagen, dass sie gar nicht genau wüssten, was in einer romantischen Beziehung von ihnen erwartet werde. Dieselben Männer wissen jedoch sehr genau, was zur Aufrechterhaltung einer guten Geschäftsbeziehung zu tun ist. Wenn es in Geschäftsverhandlungen verschiedene Meinungen gibt und die Diskussion hitzig zu werden beginnt, versucht man doch auch, die Wogen zu glätten, was fast immer gelingt. Wenn der Geschäftspartner etwa einen Fehler begangen hat, hilft man ihm doch auch aus dieser Situation heraus, und zwar so, dass er sein Gesicht wahren kann. Kurz: Man versucht, sich in den Geschäftspartner hineinzuversetzen, zu verstehen, welche Ziele er verfolgt und wie man auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Übertragen Sie dieses Verhalten einfach auf Ihr Privatleben! Behandeln Sie Ihre Frau wie einen Geschäftpartner – aber erzählen Sie ihr das bitte nicht! Tun Sie es einfach.

Tipp 2: Vergessen Sie die goldene Regel!

„Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg’ auch keinem anderen zu“ ist nicht der beste Rat für verheiratete Männer! Wenn wir unsere Frauen so behandeln, wie wir von ihnen behandelt werden möchten, lassen wir dabei außer Betracht, dass Frauen sehr viel anders sind als wir. Vergessen Sie mal, was Sie darüber zu wissen glauben, was Menschen glücklich macht: Beobachten Sie Ihre Partnerin einfach eine Weile und finden Sie heraus, was sie besondersschätzt, was ihre speziellen Interessen und Ziele sind. Welche Geschenke und Komplimente, die Sie ihr in letzter Zeit gemacht haben, haben ihr wirklich gefallen? Was sagt sie, wenn sie über Neuanschaffungen oder Urlaubsreisen spricht?

Hören Sie auf, Dinge zu tun, über die Sie sich freuen würden, wenn Sie Ihnen selbst zuteil würden, sondern finden Sie heraus, was ihr wirklich gefällt. Beispiel: Kaufen Sie Ihr eine Glückwunschkarte, einfach so, ohne besonderen Anlass. Schreiben Sie, wie sehr Sie sie schätzen und lieben. Schreiben Sie ihren Namen auf den Umschlag und stellen Sie die Karte irgendwo hin, wo sie sie früher oder später sehen muss. Eine solche Aufmerksamkeit würde einem Durchschnittsmann nur wenig bedeuten, einer Frau aber sehr viel.

Tipp 3: Tun Sie mehr, als nur „Entschuldige!“ zu sagen.

Ein einfaches „Tut mir Leid!“ reicht nicht, um nach einem Streit Ihre Partnerin wieder versöhnlich zu stimmen. Eine Untersuchung am Gottman Institut für Beziehungsforschung in Seattle hat ergeben, dass glücklich Verheiratete im Schnitt fünf positive Interaktionen benötigen, um eine negative auszugleichen. Positive Interaktionen sind beispielsweise Komplimente, „Danke!“ sagen oder „Ich liebe Dich!“, aber auch Hilfestellungen im Haushalt, ihre Hand ergreifen oder ihr besonders aufmerksam zuhören.

Tipp 4: Richtig versöhnen.

Ob oder wie oft man sich streitet, ist kein Gradmesser dafür, ob eine Partnerschaft glücklich oder unglücklich ist. Streit gehört dazu. Doch wichtig ist, wie Sie nach dem Streit die Dinge wieder in Ordnung bringen. Beispiel: Warten Sie ungefähr 20 Minuten, damit sich die Atmosphäre abkühlen kann. Machen Sie dann ein „Friedensangebot“, bringen Sie ihr z.B. eine Tasse Kaffee, sagen Sie ihr, dass es Ihnen Leid tut und dass Sie sie trotzdem lieben. Solche Zeremonien helfen beiden, den Streit schnell zu vergessen und zur Tagesordnung zurückzukehren. Hilfreich: Die Versöhnung gelingt besser, wenn Sie diese vier Fehler vermeiden, die oft dazu führen, dass es immer wieder über dieselben Dinge Streit gibt bzw. eine echte Aussöhnung nicht gelingt:

  • dauerndes Kritisieren,
  • geringschätzige Bemerkungen,
  • Widerreden und
  • Abschottung (beleidigt sein), wenn der Partner Kontakt aufzunehmen versucht.

Was Frauen zu einer besseren Partnerschaft beisteuern können

  • Zeigen Sie Humor. Männer sind glücklichere Partner, wenn ihre Frauen nicht alles so ernst nehmen. Seltsamerweise funktioniert das nicht umgekehrt: Frauen bevorzugen Männer, die Probleme ernsthaft angehen, wenngleich sie eigentlich humorvolle Männer attraktiver finden.
  • Loben Sie ihn. Auch wenn er nicht im Haushalt mithilft, loben Sie ihn für das, was er ansonsten alles tut.
  • Nehmen Sie eine Geste als Zeichen seiner Liebe wahr. Männer sind meist sehr unbeholfen, wenn es darum geht, Gefühle in Worte zu fassen. Aber wenn er Ihre Hand nimmt oder Sie im Vorbeigehen kurz streichelt, kann das dasselbe bedeuten, als hätte er „Ich liebe Dich!“ gesagt. Wenn Sie verbale Liebesäußerungen einfordern, werden Sie eher das Gegenteil erreichen.
  • Lassen Sie ihn öfters ein Held sein. Es mag komisch klingen, aber Männer möchten von ihren Partnerinnen gern als Held gesehen werden. Loben Sie ihn, wenn er etwas zusammengebaut oder repariert hat, oder sagen Sie ihm, wie sicher Sie sich fühlen, wenn Sie abends spät mit ihm durch die Straßen gehen.
  • Geben Sie ihm Zeit für sich selbst. Wenn er abends geschafft nach Hause kommt, sollten Sie ihn nicht gleich mit Informationen und Problemen zuschütten. Geben Sie ihm zehn oder 15 Minuten Zeit, damit er vom Büro auf zu Hause umschalten kann.

Tipp 5: Legen Sie wert auf die Meinung Ihrer Frau.

Frauen bemängeln oft, dass sie an Entscheidungsfindungen nicht angemessen beteiligt werden. Andererseits sind Männer der Meinung, dass es nicht so sehr darauf ankommt, wer die Entscheidung trifft, sondern darauf, dass die richtige Entscheidung getroffen wird. Auch wenn Sie felsenfest der Meinung sind, dass Ihre Sicht der Dinge richtig ist: Fragen Sie dennoch Ihre Frau um Rat. Wer weiß, vielleicht bringt sie einen ganz neuen Aspekt in die Diskussion und am Ende ist ihre Entscheidung sogar die bessere. Lehnen Sie den Vorschlag Ihrer
Partnerin nicht von vornherein ab, selbst wenn er in Ihren Augen nicht realisierbar erscheint. Bewerten Sie ihren Beitrag positiv und äußern Sie Ihre Enttäuschung, wenn sie gemeinsam feststellen sollten, dass ihr Vorschlag nicht funktioniert.

Beispiel: Ihre (Ehe-)Partnerin möchte nächsten Monat die gemeinsame
Tochter in den USA besuchen. Sie wissen, dass die Kosten dafür Ihr momentanes Budget sprengen würden. Anstatt ihren Vorschlag nun mit einem strikten „Nein“ abzutun und sie zu verärgern, bestätigen Sie ihre Ansicht, indem Sie sagen, dass Sie ebenfalls gern Ihre Tochter besuchen würden, und diskutieren Sie die aktuelle Finanzlage. Lassen Sie nach dem gemeinsamen Kassensturz Ihre Partnerin die Entscheidung treffen, dass diese Reise momentan nicht möglich ist – möglicherweise fällt ihr sogar eine Lösung ein, wie es dennoch ins Budget passt.

Tipp 6: Beteiligen Sie sich an der Hausarbeit.

Die meisten Frauen fühlen sich bei der Hausarbeit von ihren Partnern nicht ausreichend unterstützt. Die Männer wiederum denken, dass sie ebenso viel im Beruf, ums Haus herum und am Auto tun, was schließlich auch allen zugute kommt. Wer hat nun Recht? Tatsächlich hat eine Studie des Instituts für Sozialforschung der Universität Michigan ergeben, dass bei einer Addition der von beiden Partnern aufgewendeten Zeiten meistens Gleichstand erzielt wird. Wenn Sie als Mann versuchen, darüber zu diskutieren, werden Sie jedoch fast immer den Kürzeren ziehen.

Nun haben Sie die Wahl: Entweder können Sie sich den Rest Ihres Lebens mit Ihrer Partnerin darüber auseinander setzen, ob Ihr Beitrag zum gemeinsamen Leben ausreichend ist – oder Sie helfen einfach ein wenig im Haushalt mit. Um Ihre Frau wirklich glücklich zu machen, finden Sie heraus, welche Arbeit sie am wenigsten schätzt, und nehmen ihr diese ab – am besten, ohne dass sie Sie darum bittet.

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